Make My Persona
Buyer-Personas als Grundlage Ihrer AEO-Strategie
Make My Persona
Answer Engine Optimization (AEO) soll die Sichtbarkeit eines Unternehmens in KI-generierten Antworten verbessern. Anders als bei klassischer Suchmaschinenoptimierung steht nicht die Platzierung einer einzelnen URL im Vordergrund. Entscheidend ist, ob eine Marke bei den Fragen genannt wird, die potenzielle Kundschaft an ChatGPT, Gemini oder Perplexity stellt.
Diese Antworten hängen stark von der jeweiligen Frage und ihrem Kontext ab. Eine Marketingleitung in einem SaaS-Unternehmen mit 200 Beschäftigten recherchiert anders als eine operative Leitung in einem Industrieunternehmen mit 2.000 Beschäftigten – auch dann, wenn beide eine CRM-Software evaluieren. Sprache, Prioritäten und Entscheidungskriterien unterscheiden sich. Dadurch entstehen auch unterschiedliche Antworten.
Eine fundierte AEO-Strategie beginnt deshalb mit einem klaren Verständnis der Zielgruppe. Nur wenn Herausforderungen, Ziele und typische Formulierungen der Buyer-Persona bekannt sind, lassen sich relevante Prompts auswählen und Sichtbarkeitsdaten sinnvoll einordnen.
42 % der Kaufenden nutzen Answer Engines bereits während der Evaluierung.
Viele Marketingteams starten ihre AEO-Arbeit mit einer Liste von Prompts. Das Buyer-Persona-Profil entsteht erst später oder bleibt sehr allgemein. Dadurch werden oft Fragen beobachtet, die zwar zum Produkt passen, aber nicht unbedingt zur Sprache, Rolle oder Recherchelogik der tatsächlichen Zielgruppe.
Eine fundierte Buyer-Persona schafft hier Klarheit. Sie verbindet Herausforderungen, Vokabular und Entscheidungskontext einer Person mit den Fragen, die diese Person in einem KI-System stellen würde. So werden AEO-Daten konkreter und lassen sich leichter in Maßnahmen übersetzen.
Der Unterschied zeigt sich bereits an zwei ähnlich klingenden Prompts:
„Bestes CRM für Start-ups“
„Bestes CRM für ein B2B-SaaS-Vertriebsteam mit 50 Beschäftigten“
Die beiden Fragen können zu unterschiedlichen Marken, Quellen und Empfehlungen führen. Wenn Ihre Zielgruppe eher dem zweiten Profil entspricht, Sie aber nur generische Prompts wie den ersten beobachten, messen Sie Ihre Sichtbarkeit möglicherweise bei der falschen Zielgruppe.
Eine klassische Buyer-Persona beschreibt Ziele, Herausforderungen, Merkmale und bevorzugte Informationsquellen einer Zielperson. Für AEO reicht das allein nicht aus. Entscheidend ist zusätzlich, wie diese Person ihre Fragen in ChatGPT, Perplexity oder Gemini formuliert.
Eine Marketingleitung fragt anders als eine IT- oder HR-Leitung. Auch Wissensstand, aktuelle Prioritäten und die Phase im Kaufprozess beeinflussen die Formulierungen. Eine AEO-taugliche Buyer-Persona sollte deshalb zeigen:
wie die Person ein Problem in eigenen Worten beschreibt
welche Fragen sie zu Beginn der Recherche stellen könnte, zum Beispiel: „Wie kann ich die Lead-Qualität im B2B verbessern?“
welche Vergleichsfragen später relevant werden, zum Beispiel: „Was unterscheidet HubSpot und Salesforce für ein Team mit 50 Beschäftigten?“
wie sie verschiedene KI-Systeme nutzt, etwa ChatGPT für Lösungsvergleiche, Perplexity für Branchen-Benchmarks oder Gemini für konkrete Anwendungsfälle
Für eine Buyer-Persona im AEO-Kontext reicht es nicht, nur Branche, Position und Ziele festzuhalten. Sie sollte auch zeigen, wie die Zielperson ihre Fragen in Answer Engines formuliert. Mit Make My Persona und HubSpot AEO lässt sich daraus ein durchgängiger Workflow aufbauen.
Make My Persona ist ein kostenloser Persona-Generator von HubSpot. Auf Basis weniger Angaben erstellt das Tool ein strukturiertes Buyer-Persona-Profil. Für den AEO-Einsatz sind vor allem diese Informationen relevant:
Ideales Kundenprofil: Branche, Unternehmensgröße, Position und Standort
Zentrale Herausforderung: das Problem, das die Buyer-Persona in eigenen Worten beschreiben würde
So helfen Sie oder Ihr Produkt: der Mehrwert, mit dem Ihr Angebot diese Herausforderung löst
Produkt oder Dienstleistung: der Kontext, der später für die Prompt-Erstellung benötigt wird
Das generierte Profil lässt sich jederzeit anpassen. Für AEO sollten Sie zusätzlich festhalten, wie die Persona recherchiert und KI-Systeme nutzt – zum Beispiel: „Vergleicht Lösungen vor dem ersten Vertriebskontakt in ChatGPT“ oder „Nutzt Perplexity für Branchen-Benchmarks vor einer Entscheidung im Buying Committee“.
Das fertige Profil bildet anschließend die Grundlage für die Konfiguration in HubSpot AEO.
HubSpot AEO zeigt, wie sichtbar Ihre Marke in KI-generierten Antworten ist. Dazu beobachtet die Plattform ausgewählte Prompts auf ChatGPT, Perplexity und Gemini und wertet aus, ob und in welchem Zusammenhang Ihre Marke erscheint.
Für die kostenlose Testphase benötigen Sie weder eine bestehende HubSpot-Lizenz noch eine Kreditkarte. Die Einrichtung dauert in der Regel weniger als 20 Minuten. Während der 28-tägigen Testphase können Sie erste Sichtbarkeitsdaten sammeln und prüfen, welche Prompts für Ihre Zielgruppe besonders relevant sind.
Übertragen Sie die wichtigsten Angaben aus Ihrer Buyer-Persona in das ideale Kundenprofil von HubSpot AEO. Dazu gehören Branche, Unternehmensgröße, Standort, relevante Positionen sowie der B2B- oder B2C-Kontext.
Je genauer das Profil beschrieben ist, desto besser können die automatisch vorgeschlagenen Prompts auf die Sprache und den Recherchekontext Ihrer Zielgruppe zugeschnitten werden.
Auf Basis des konfigurierten Kundenprofils erstellt HubSpot AEO ein erstes Set relevanter Prompts. Sobald Daten vorliegen, zeigt das Dashboard unter anderem:
KI-Sichtbarkeits-Score: wie häufig Ihre Marke in Antworten auf die beobachteten Prompts erscheint
Sentiment-Analyse: wie KI-Systeme Ihre Marke beschreiben, auf einer Skala von –100 % bis +100 %
Share of Voice: wie präsent Ihre Marke im Vergleich zu identifizierten Wettbewerbsunternehmen ist
Quellendaten: welche Inhalte und Websites von KI-Systemen für Antworten herangezogen werden, in denen Ihre Marke vorkommt
So basiert Ihre AEO-Analyse nicht auf generischen Prompts, sondern auf den echten Fragen und Formulierungen Ihrer Zielgruppe.
Eine Buyer-Persona wird für AEO besonders wertvoll, wenn sich daraus Fragen für die einzelnen Phasen der Buyer’s Journey ableiten lassen. Das folgende Beispiel zeigt, wie ein mit Make My Persona erstelltes Profil in konkrete Prompts übersetzt werden kann.
Branche: Technologie
Unternehmensgröße: 201 bis 500 Beschäftigte
Position und Alter: Marketingleiter, 35 bis 44 Jahre
Verantwortungsbereiche: Demand Generation, Content-Strategie und Steuerung externer Agenturen
Herausforderungen: Lead-Qualität, Abstimmung mit dem Vertrieb und begrenzte Teamkapazitäten
Informationsquellen: Branchen-Newsletter, LinkedIn, Marketing-Podcasts und Analystenberichte
In der Awareness-Phase beschreibt Markus zunächst sein Problem, ohne bereits eine konkrete Lösungskategorie festgelegt zu haben. In der Consideration-Phase vergleicht er Ansätze und Tools. In der Decision-Phase prüft er einzelne Anbieter und konkrete Kaufkriterien.
Awareness
„Wie kann ich die Lead-Qualität im B2B-SaaS verbessern?“
„Warum geht unser organischer Traffic zurück, obwohl unsere SEO gut aufgestellt ist?“
„Was bedeutet AEO im Marketing?“
Consideration
„Welche AEO-Tools eignen sich für B2B-Marketingteams?“
„Wie lässt sich die Sichtbarkeit einer Marke in KI-Antworten messen?“
„Wie unterscheidet sich HubSpot AEO von anderen AEO-Tools?“
Decision
„Was kostet HubSpot AEO und welche Funktionen sind enthalten?“
„Wie richte ich HubSpot AEO für ein B2B-SaaS-Unternehmen ein?“
„Welche Erfahrungen gibt es mit HubSpot AEO?“
Die Prompts greifen die Herausforderungen und den Recherchekontext aus dem Buyer-Persona-Profil auf. HubSpot AEO kann daraus ein erstes Prompt-Set erstellen, das Sie anschließend mit weiteren Formulierungen aus Interviews, Vertriebsgesprächen oder Suchdaten ergänzen können.
Erstellen Sie Ihre Buyer-Persona mit Make My Persona und prüfen Sie mit HubSpot AEO, ob Ihre Marke bei den Fragen Ihrer Zielgruppe sichtbar ist.
Eine AEO-Buyer-Persona baut auf denselben Grundlagen auf wie jede andere Buyer-Persona: firmografische Merkmale, Ziele und zentrale Herausforderungen. Zusätzlich sollte sie zeigen, wie die Zielgruppe in ChatGPT, Perplexity oder Gemini nach Informationen sucht und welche Fragen sie dort stellt.
Wichtig sind deshalb auch typische Formulierungen, konkrete Fragestellungen und Recherchegewohnheiten. Make My Persona bündelt diese Angaben in einem strukturierten Profil, das Sie anschließend für die Einrichtung in HubSpot AEO nutzen können.
Nein. Eine unvollständige Buyer-Persona ist besser als gar keine. Entscheidend ist eine erste strukturierte Beschreibung der Zielgruppe – zum Beispiel mit Branche, zentralen Herausforderungen und relevanten Jobtiteln.
Das reicht aus, um in HubSpot AEO ein erstes Set relevanter Prompts zu erstellen. Sowohl die Persona als auch die Prompt-Strategie werden mit der Zeit präziser, sobald Sichtbarkeitsdaten vorliegen und klarer wird, welche Fragen tatsächlich zu Markennennungen führen.
Answer Engines beantworten Fragen, die Nutzende in ihrer natürlichen Sprache stellen. Eine gut ausgearbeitete Buyer-Persona hilft dabei, genau diese Formulierungen zu erkennen: typische Herausforderungen, Vergleichsfragen und Recherchefragen, die Ihr ICP tatsächlich an ChatGPT oder Perplexity stellen würde.
Aus diesen Fragen entstehen die Prompts, die Sie in HubSpot AEO verfolgen und gezielt optimieren können.
Ja. HubSpots AEO-Tool ermöglicht es, Prompts in Gruppen zu organisieren, zum Beispiel nach Produktlinie, Marktsegment oder Zielgruppe. Jede Prompt-Gruppe misst die AEO-Sichtbarkeit separat.
So lässt sich in einem Dashboard nachvollziehen, wie die Marke bei unterschiedlichen Buyer-Personas erscheint – etwa bei Marketing Directors und Sales VPs oder in verschiedenen Branchen.
Buyer-Personas für AEO sollten mindestens einmal pro Quartal überprüft werden. Dabei helfen die Daten aus HubSpot AEO: Welche Prompts führen zu Markennennungen? Welche Quellen zitieren Answer Engines? Und wie verändert sich das Sentiment im Zeitverlauf?
Auch die Sprache der Zielgruppe entwickelt sich weiter – etwa wenn Märkte reifer werden oder Answer Engines komplexere Antworten liefern. Eine Buyer-Persona, die vor sechs Monaten noch gut zu den Such- und Recherchegewohnheiten der Zielgruppe gepasst hat, kann heute bereits weniger präzise sein.
Mit HubSpot Make My Persona können Sie Ihre Buyer-Personas regelmäßig aktualisieren und an neue Entwicklungen in Ihrem Markt anpassen.
Die meisten B2B-Unternehmen profitieren von zwei bis vier Buyer-Personas für AEO – jeweils eine pro relevante Entscheidungsrolle oder Käufertyp im Kaufprozess.
Jede Persona führt zu einem anderen Prompt-Set, weil jede Rolle in unterschiedlichen Phasen andere Fragen stellt. Ein Marketing Director, der nach AEO-Tools recherchiert, fragt anders als ein VP of Revenue, der das Budget freigibt.
Wenn beide Perspektiven in HubSpot AEO verfolgt werden, entsteht ein vollständigeres Bild davon, wo Ihre Marke innerhalb des gesamten Buying Committees sichtbar ist.
Teilweise. Firmografische Merkmale sowie Ziele und Herausforderungen sind für SEO und AEO gleichermaßen relevant. Für AEO sollte die Buyer-Persona jedoch zusätzlich abbilden, welche Fragen die Zielgruppe in natürlicher Sprache stellt und wie sie KI-Systeme bei der Recherche nutzt.
Eine bestehende SEO-Buyer-Persona bietet daher eine gute Grundlage, sollte aber um sprachliche und verhaltensbezogene Aspekte ergänzt werden.