Facebook-Marketing

Mehr Nachfrage, loyale Fans und Unternehmenswachstum

Ganz klar, Facebook ist nicht neu. Und zu sagen, dass jedes Unternehmen heute einen Facebook-Auftritt braucht, wäre eine glatte Untertreibung.

Allerdings hat sich jede Menge verändert, seit Facebook erstmals im Marketing-Mix von Unternehmen auftauchte. Das größte soziale Netzwerk der Welt kann heute Dinge tun, von denen die meisten von uns vor 10 Jahren nicht einmal geträumt haben: 360-Grad-Videos hosten, Produkte per Chatbot verkaufen oder für zwei Drittel der US-Bevölkerung als Haupt-Nachrichtenquelle fungieren.

Facebook hat 1,28 Milliarden aktive Nutzer täglich (Stand: März 2017) – das ist mehr als das Fünffache der Bevölkerung der Vereinigten Staaten, 15 % der Weltbevölkerung und mehr als das Doppelte der Bevölkerung der Europäischen Union … und die Zahlen steigen weiter.

Aber es ist nicht nur die bloße Anzahl der Menschen, die es für Marketer rechtfertigt, Facebook etwas ihrer Aufmerksamkeit zu widmen. Weltweit betrachtet verbringt der durchschnittliche Nutzer 50 Minuten täglich mit Angeboten von Facebook. Wenn man davon ausgeht, dass die durchschnittliche Person 8,8 Stunden täglich schläft, dann heißt das, dass wir im Durchschnitt ein Sechzehntel unserer (wachen) Zeit auf dem sozialen Netzwerk und den angeschlossenen Produkten verbringen.

  • Facebook hat

    1,18

    Milliarden aktive Nutzer täglich.

  • Der durchschnittliche Nutzer verbringt

    50

    Minuten täglich auf Facebook.

  • Dennoch denken lediglich

    45 %

    der Marketer, dass ihre Aktivität auf Facebook effektiv ist.

Für viele Nutzer ist Facebook schlichtweg das Internet. Nutzt Ihr Unternehmen diese Tatsache wirklich voll aus?

Unternehmensseiten sind der Dreh- und Angelpunkt für Unternehmen, wenn es darum geht, Zugang zu Facebooks Nutzermassen zu finden. Eine solche Facebook-Seite ist ein öffentlicher Auftritt, der mit einem persönlichen Profil vergleichbar ist. Allerdings haben Fans hier die Möglichkeit, Unternehmen, Marken, Prominente, gute Zwecke oder Organisationen zu „liken“. Fans erhalten Content-Meldungen von Unternehmensseiten in ihrem News-Feed, und Unternehmen können damit die Bekanntheit ihrer Marken steigern, Anzeigen schalten und tracken, Daten über die Zielgruppe erfassen und mit Nutzern chatten, die nach Kundenservice verlangen.

Auf dieser Seite haben wir für Sie alles zusammengetragen, was Sie wissen müssen, um ein Facebook-Marketing-Profi zu werden. Egal ob Ihr Unternehmen schon seit Jahren eine Seite hat oder Sie gerade erst anfangen – diese umfassende Anleitung hilft Ihnen sicher weiter.

Lesen Sie einfach drauf los, senden Sie den Artikel per E-Mail an sich selbst oder erstellen Sie ein Lesezeichen für später. Sie können über die folgenden Links auch direkt zu den Abschnitten springen, die Sie am meisten interessieren:

Facebook-Marketing im Kontext der Inbound-Methodik

Ehe wir loslegen, lassen Sie uns gleich eine Sache klären: Es gibt viele verschiedene Strategien für das Facebook-Marketing, und wir konzentrieren uns hier ausschließlich auf Facebook-Marketing im Rahmen der Inbound-Methodik.

Bei der Inbound-Methodik geht es primär darum, für die Zielgruppe hilfreich zu sein und so langfristige Beziehungen aufzubauen. Dazu gehört auch, die Ziele der eigenen Kunden zu verstehen und gemeinsam mit ihnen Herausforderungen zu meistern. Um das auch wirklich in die Tat umsetzen zu können, sollten Sie also auch dort präsent sein, wo Ihre Kunden ihre Zeit verbringen – das heißt, Sie sollten auf Facebook präsent sein.

Die Tools von Facebook sind auf Unternehmen ausgerichtet, die eine authentische Beziehung zu ihrer Zielgruppe aufbauen möchten. Marketer können damit hochwertige Inhalte erstellen und verbreiten, die hilfreich für Nutzer sind, und Mitarbeitern aus Vertrieb und Kundenservice ist es so möglich, Verbraucher anzusprechen, die an ihrer Marke interessiert sind.

Es geht nicht darum, SPAM zu verbreiten, aufdringlich zu sein oder die Leute an der Nase herumzuführen.

Wenn Sie eine Facebook-Seite aufbauen, nur um einen Punkt auf der To-Do-Liste fürs Branding abzuhaken, sollten Sie die Sache noch einmal überdenken. Echtes Facebook-Marketing erfordert ein gleichbleibendes, langfristiges Engagement. Aber wir können Ihnen versprechen, dass die Markenbekanntheit und Nachfrage, die sich so generieren lassen, diesen Aufwand durchaus wert sind.

Startklar? Dann lassen Sie und loslegen!

Eine Facebook-Unternehmensseite erstellen


Wenn Sie sich entschlossen haben, eine Facebook-Seite für Ihr Unternehmen einzurichten, dann ist das die richtige Entscheidung. Sie tun damit etwas, das schon 60 Millionen Unternehmen weltweit tun, die Ihre Produkte und Dienstleistungen mithilfe einer Seite auf Facebook vermarkten.

Ehe wir uns der Veröffentlichung von Inhalten und dem Promoten von Beiträgen widmen, gehen wir noch einmal zurück zum Anfang und sehen uns den Prozess der Einrichtung an.

Eine Facebook-Seite erstellen

Zunächst muss ein entscheidender Aspekt klargestellt werden: Wie Sie wahrscheinlich wissen, besteht Facebook zum überwiegenden Teil aus persönlichen Profilen. Wenn Sie als Unternehmen auf dem sozialen Netzwerk vertreten sein möchten, müssen Sie aber eine „Seite“ erstellen.

Eine Seite ist auf Facebook das Profil eines Unternehmens. Seiten ähneln optisch den Profilseiten, zeigen aber spezifische Informationen, die nur Unternehmen, Organisationen und gute Zwecke angeben können. Wenn Nutzer Verbindung mit einem persönlichen Profil aufnehmen wollen, können sie das tun, indem sie die jeweilige Person als Freund/-in hinzufügen. Mit Unternehmensseiten geschieht das hingegen, indem die Nutzer die Seite besuchen und auf „Gefällt mir“ klicken – und so zu Fans der Seite bzw. des Unternehmens werden. Wenn Sie ein persönliches Profil für Ihr Unternehmen erstellen und keine Seite, dann besteht die Gefahr, dass Facebook das Profil löscht.

Eine Unternehmensseite auf Facebook

Um eine eigene Facebook-Seite anzulegen, besuchen Sie https://www.facebook.com/pages/create/?hl=de.

Hier finden Sie sechs verschiedene Kategorien zur Auswahl:

  1. Lokales Unternehmen oder Ort
  2. Unternehmen, Organisation oder Institution
  3. Marke oder Produkt
  4. Künstler, Band oder öffentliche Person
  5. Unterhaltung
  6. Guter Zweck oder Community

Eine Unternehmensseite erstellen

Je nachdem welche Option Sie auswählen, ändern sich die „Über uns“-Felder auf der Seite. In dieser Einleitung verwenden wir die Kategorie „Unternehmen, Organisation oder Institution“ und erstellen eine Seite für ein (frei erfundenes) Unternehmen namens „Burger & Bar Berlin“. Der Name für eine Facebook-Seite sollte wohlüberlegt sein. Facebook erlaubt in den meisten Fällen zwar das Ändern von Name und URL, aber das kann ein schwieriger und langwieriger Prozess sein.

Namen und Kategorie für Unternehmensseite festlegen

Wenn Sie sich noch nicht bei Facebook angemeldet haben, dann werden Sie jetzt aufgefordert. Um eine Seite anlegen zu können, müssen Sie sie von einem persönlichen Konto aus verwalten. Ihre persönlichen Daten sind auf der Seite aber nicht sichtbar, es sei denn, Sie fügen sie hinzu.

Klicken Sie auf „Los geht‘s“ und Sie werden automatisch auf Ihre neue Seite weitergeleitet. Ehe Sie die Seite mit anderen teilen, gibt Ihnen Facebook vier Tipps, mit denen Sie das Fundament einer gelungenen Unternehmensseite legen können.

Eine neu erstellte, leere Unternehmensseite

Ein Profilbild hinzufügen

Der erste Schritt für die Personalisierung Ihrer Facebook-Seite ist das Hinzufügen eines Profilbilds. Es ist das primäre visuelle Element der Seite, wird in Suchergebnissen und gemeinsam mit den Inhalten angezeigt, die in den News-Feeds der Nutzer sichtbar sind. Die meisten Publisher und auch Facebook selbst empfehlen, ein Foto mit 180 x 180 Pixeln zu erstellen (die eigentliche Darstellungsgröße ist 160 x 160 Pixel). Wenn Sie es etwas größer machen, ist die Qualität allerdings etwas besser. Wenn das hochgeladene Bild nicht bereits quadratisch ist, werden Sie aufgefordert, es entsprechend zuzuschneiden.

Stellen Sie sich das Profilbild als den ersten Eindruck vor, den Ihre Unternehmensseite auf Besucher macht. Sie sollten also ein Bild mit Wiedererkennungswert wählen (wie etwa ein Logo). Wenn Sie Vorträge halten oder eine Person des öffentlichen Lebens sind, empfiehlt sich ein gutes Porträtbild. Regionale Restaurants oder Geschäfte könnten ein Bild ihres beliebtesten Angebots wählen.

Profilbild einrichten

Ein Titelbild hinzufügen

Als nächstes schlägt Facebook Ihnen vor, ein Titelbild hinzufügen. Ein Titelbild ist das große, horizontale Bild, das sich über die Oberseite Ihrer Seite erstreckt. Es sollte daher die Persönlichkeit Ihrer Seiter verkörpern und kann häufig geändert werden, etwa bei speziellen Angeboten, Kampagnen oder passend zu verschiedenen Jahreszeiten.

Klicken Sie dazu im Willkommensmenü auf „Füge ein Titelbild hinzu“ oder auf der Fläche, auf der das Titelbild erscheinen wird, auf die schwarze Schaltfläche „Titelbild hinzufügen“. Die offiziellen Maße eines Titelbilds sind 820 x 312 Pixel. Wenn das Bild nicht genau passt, haben Sie die Möglichkeit, es anders zu positionieren. Klicken Sie auf „Speichern“, um das Titelbild einzurichten.

Wenn Sie später das Titelbild ändern möchten, bewegen Sie den Mauszeiger über das weiße Kamerasymbol in der linken oberen Ecke des Bilds und wählen Sie „Titelbild ändern“. Es ist außerdem eine gute Idee, einen kurzen Text sowie einen Link in die Beschreibung einzufügen, wenn Sie mit dem Bild eine spezifische Kampagne bewerben wollen. Auf diese Weise können Nutzer beispielsweise direkt zum Kauf der Winterprodukte eines Unternehmens gelangen, wenn auf dem Foto ein neuer Mantel abgebildet ist.

Die richtige Balance beim Titelbild zu finden, ist gar nicht so einfach, schließlich sollte es sowohl optisch ansprechend als auch schlicht sein. Versuchen Sie es mit einem abstrakten Bild oder Muster, das die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht, oder mit einer Landschaftsaufnahme, in der Ihr Produkt als Blickfang hervorsticht. Die besten Titelbilder sind oft diejenigen, die Negativraum zu ihrem Vorteil nutzen.

Vorlagen für Social-Media-Titelbilder


Laden Sie unsere kostenlose Sammlung mit Mustern
für das Titelbild Ihrer Seite herunter.

Eine kurze Beschreibung hinzufügen

Mit einem Profil- und einem Titelbild nimmt Ihre Seite langsam Gestalt an, aber Sie brauchen auch eine Beschreibung, damit Ihre Zielgruppe weiß, was Sie anbieten.

Klicken Sie dazu im Willkommensmenü auf „Kurze Beschreibung hinzufügen“ und beschreiben Sie Ihr Unternehmen in ein bis zwei Sätzen (maximal 155 Zeichen). Diese Beschreibung wird sowohl auf der Seite angezeigt als auch in den Suchergebnissen. Dementsprechend sollte die Beschreibung also recht kurz gehalten sein. Scheuen Sie sich aber nicht, etwas von der Persönlichkeit Ihrer Marke zu zeigen!

Alternativ können Sie die Beschreibung aber auch ändern, wenn Sie im linken Menü auf „Info“ klicken. Hier finden Sie die Option zum Eingeben einer Telefonnummer, Website, E-Mail, Unternehmensdetails und mehr.

Seiteninformationen der Unternehmensseite bearbeiten

Einen Benutzernamen für die Seite anlegen

Der letzte Schritt auf dem Willkommensmenü besteht darin, einen Benutzernamen für die Seite anzulegen. Der Benutzername wird in der personalisierten Facebook-URL (auch Vanity-URL genannt) angezeigt. Sie hilft Nutzern dabei, Ihre Seite zu finden und macht es zudem einfacher, sich die URL der Seite zu merken. Sie haben 50 Zeichen, um einen eindeutigen Namen zu erstellen, der von keinem anderen Unternehmen verwendet wird.

Benutzernamen für Vanity-URL festlegen

Unsere Beispiel-Seite verwendet den Benutzernamen „@burgerbarberlin“. Damit können Besucher sie unter fb.me/burgerbarberlin aufrufen und Nachrichten an m.me/burgerbarberlin senden. Die Seiten-URL sollte im Idealfall kurz gehalten werden, damit sie einen gewissen Wiedererkennungswert hat. Sehr wahrscheinlich werden Sie die URL auch an anderen Stellen verwenden wollen, etwa wenn Sie Ihre Facebook-Seite auf Ihrer Website, Ihrem Blog oder auf Social Media promoten, um mehr Facebook-Likes zu bekommen.

Zu Favoriten hinzufügen

Soweit zu den vier Schritten im Willkommensmenü von Facebook, doch können Sie noch weitere Elemente Ihrer Seite anpassen. So hat beispielsweise jeder Facebook-Nutzer eine vertikale Navigationsleiste links neben dem News-Feed. Sie können hier einen Link zu Ihrer Seite einfügen, um einen möglichst schnellen Zugriff zu ermöglichen. Rufen Sie dazu Ihren News-Feed auf und klicken Sie rechts neben „Favoriten“ auf „Bearbeiten“. So können Sie künftig einfach auf Ihre Seite gelangen.

Rollen einrichten

Nachdem die Grundzüge Ihrer Seite eingerichtet sind, sollten Sie einen weiteren wichtigen Schritt vornehmen, bevor Sie die Seite der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wie eingangs erwähnt, erstellt Facebook die Seiten von Unternehmen separat von persönlichen Profilen. Ein Vorteil davon besteht darin, dass mehrere Personen eines Unternehmens die Seite bearbeiten und darauf posten können, ohne dass sie die Anmeldedaten teilen müssen. Das heißt aber auch, dass Sie festlegen müssen, wer welche Zugriffs- und Bearbeitungsrechte hat. Hier kommen die Seitenrollen ins Spiel.

Um die Rollen für Ihre Seite festzulegen, rufen Sie zunächst in der Navigationsleiste oben den Eintrag „Einstellungen“ auf.

Die fertig eingerichtete Unternehmensseite

Suchen Sie dann in der linken Navigationsleiste den Abschnitt „Rollen für die Seite“. Wenn Sie einen Mitarbeiter hinzufügen möchten, gibt es ein paar Optionen für die Rollen:

  • Administrator: Administratoren können alle Aspekte der Seite verwalten. Das heißt, sie können Nachrichten senden, im Namen der Seite Beiträge und Inhalte veröffentlichen, auf Kommentare antworten oder diese löschen, Anzeigen erstellen und sehen, welcher Administrator bestimmte Beiträge veröffentlicht hat. Sie können auch Rollen für die Seite vergeben. Diese Rolle hat dieselben Rechte für die Seite wie der Ersteller. Administrator-Rechte sollten also mit Bedacht vergeben werden.
  • Redakteur: Redakteure haben dieselben Rechte wie Administratoren, aber mit einem Unterschied: Sie können keine Seitenrollen für andere Personen vergeben.
  • Moderator: Moderatoren können Nachrichten senden, auf Kommentare reagieren und diese löschen und Werbeanzeigen erstellen. Sie können allerdings nicht im Namen der Seite Beiträge bzw. Inhalte veröffentlichen.
  • Werbetreibender: Ein Werbetreibender kann Anzeigen erstellen und die Statistiken der Seite einsehen.
  • Analyst: Analysten können nichts veröffentlichen. Sie können aber sehen, welcher Administrator einen spezifischen Beitrag gepostet hat und die Statistiken der Seite einsehen.
  • Live-Mitwirkender: Diese Benutzerrolle wurde für die Benutzung von Facebook Live eingerichtet. Live-Mitwirkende können von ihren Mobilgeräten aus Live-Beiträge auf der Seite veröffentlichen. Sie können aber nicht kommentieren, Anzeigen erstellen, Statistiken einsehen oder auf andere Veröffentlichungswerkzeuge zugreifen. Falls Sie Facebook Live ebenfalls ausprobieren möchten, finden Sie weiter unten auf dieser Seite eine Anleitung dazu.

Seitenrollen für die Unternehmensseite festlegen

Benachrichtigungen anpassen

In der linken Seitenleiste im Menü „Einstellungen“ befindet sich auch der Abschnitt „Benachrichtigungen“. In diesem Abschnitt können Sie einstellen, wie Sie über die Aktivitäten auf Ihrer Seite informiert werden möchten. Sie können beispielsweise auswählen, dass Sie jedes Mal benachrichtigt werden, wenn es eine Aktivität gibt, oder dass Sie nur eine Nachricht alle 12–24 Stunden erhalten.

Einen Facebook-CTA hinzufügen

Einer der Hauptvorteile einer Facebook-Seite für Ihr Unternehmen ist die Möglichkeit, eine Zielgruppe zu erreichen, die Sie mit einer traditionellen Website nicht oder nur schwer ansprechen können. Allerdings endet die typische Buyer's-Journey auch nicht auf Facebook.

Seit Dezember 2014 ermöglicht Facebook, eine Call-to-Action-Schaltfläche unter dem Titelbild zu platzieren. Klicken Sie unter dem Titelbild auf „+ Button hinzufügen“, um einen solchen CTA einzurichten. Sie haben eine Reihe von Optionen zur Auswahl, je nachdem, ob die Besucher eine Dienstleistung buchen, Kontakt aufnehmen, einen Artikel kaufen, spenden, eine App herunterladen oder einfach mehr erfahren sollen. Wählen Sie dann einen Link für den CTA, auf den weitergeleitet werden soll – etwa Ihre Website, eine Landing-Page oder ein Video.

CTA auf der Unternehmensseite einrichten

Seitentabs wählen

Um Ihre Seite noch weiter auszubauen, können Sie benutzerdefinierte Tabs hinzufügen und so festlegen, welche Inhalte Nutzer sehen, wenn Sie Ihre Seite besuchen. Wenn man beispielsweise die Seite von Starbucks besucht, dann gibt es dort die Möglichkeit, Fotos anzusehen, Stellenanzeigen zu lesen, die Pinterest-Seite des Unternehmens zu besuchen oder eine Filiale in der Nähe zu finden.

Angepasste Seitentabs auf einer Unternehmensseite

Um die Tabs Ihrer Seite zu verändern, rufen Sie im Menü „Einstellungen“ den Abschnitt „Seite bearbeiten“ auf. Hier können Sie verschiedene Vorlagen für Ihr Seitenlayout wählen, deren Standardoptionen Sie im Bereich „Tabs“ weiter bearbeiten können. Vollständig benutzerdefinierte Tabs können Sie jedoch nur über das Facebook Developer Portal erstellen.

Ihre Seite verifizieren

Sind Ihnen schon einmal die winzigen grauen oder blauen Häkchen neben dem Namen bei Unternehmen und Marken aufgefallen?

Verschiedene Verifizierungen von Unternehmensseiten

Wenn Sie Ihre Seite als lokales Unternehmen oder örtliche Organisation kategorisiert haben, könnte das Verifizierungsbanner für Sie relevant sein. Es ist keineswegs notwendig, aber es kann Ihrer Seite etwas mehr Autorität verleihen. Das kann besonders bei Unternehmen wichtig sein, die im E-Commerce tätig sind oder Online-Dienstleistungen anbieten und bei potenziellen Kunden Vertrauen erwecken und Online-Transaktionen initiieren möchten.

Wenn Sie ein Administrator sind und Ihre Seite ein Profil- und Titelbild hat, können Sie die Bestätigung anfordern. Klicken Sie oben auf der Seite auf „Einstellungen“ und navigieren Sie zu „Allgemein“ im linken Navigationsmenü. Hier finden Sie „Seitenbestätigung“ und können eine öffentlich gelistete Telefonnummer, ein Land und eine Sprache eingeben. Ein Facebook-Mitarbeiter wird Sie mit einem Verifizierungscode anrufen.

Das blaue Häkchen ist nur für manche öffentliche Persönlichkeiten, Prominente und Marken verfügbar. Leider ist es nicht möglich, ein blaues Häkchen direkt anzufordern.

So bekommen Sie Facebook-Likes und Fans


Wie sich der Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmensseite bei Facebook definiert, hängt in erster Linie von den Zielen des Unternehmens ab. Der Schwerpunkt könnte etwa auf der Einführung neuer Produkte, einer Steigerung der Markenbekanntheit, mehr Umsatz oder der Erfassung neuer Leads liegen.

Eines gilt aber in jedem Fall: Eine Unternehmensseite braucht „Likes“ bzw. „Gefällt mir“-Angaben.

Indem Nutzer eine Seite „liken“, abonnieren sie die Neuigkeiten des Unternehmens für den eigenen News-Feed.

In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen ein paar praktische Strategien, mit denen Sie Likes für Ihre Seite bekommen – von dem Moment an, an dem Sie Ihre Seite veröffentlichen. Zudem gehen wir darauf ein, wie Sie die Nachfrage künftig weiter ausbauen können.

Warum Sie keine Facebook-Likes kaufen sollten

Ihre Seite braucht Likes, wenn Sie effektives Facebook-Marketing betreiben wollen. Das wirft natürlich eine gute Frage auf: Warum die Likes nicht einfach kaufen?

Falls Sie der Meinung sind, dass daran nichts verwerflich ist, geben Sie bei Google einmal einen Suchbegriff wie „Facebook Likes kaufen“ ein. Sie finden Seiten über Seiten externer Dienstleister, die Likes-Pakete zum Pauschalpreis anbieten. Und das kann wie eine schnelle und einfache Möglichkeit aussehen, eine glaubwürdige Seite zu aufzubauen.

Das Problem liegt allerdings darin, woher diese „Gefällt mir“-Angaben kommen. Unternehmen, die Likes verkaufen, verwenden „Klickfarmen“, falsche Konten oder sogar gehackte Konten, um die versprochenen Zahlen zu erreichen. Das heißt, es ist sehr wahrscheinlich, dass die Nutzer, die Ihre Seite mit „Gefällt mir“ markiert haben, nicht weiterhin mit Ihren Inhalten interagieren werden.

Denken Sie dran: Nicht jeder Facebook-Beitrag wird auch im News-Feed angezeigt. Wenn Facebook entscheidet, was aufgenommen wird, dann sieht sich der Algorithmus auch die Interaktionsraten an. Langfristig gesehen führt der Mangel an Likes und Kommentaren bei Ihren Posts (aufgrund von nicht aktiven oder Fake-Fans) im Verhältnis zur Anzahl an Seiten-Likes dazu, dass die Beiträge möglicherweise nicht mehr angezeigt werden. Und der Durchschnittsnutzer zweifelt bei so einer Diskrepanz womöglich an der Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens bzw. Ihrer Marke.

Wenn Sie die langfristigen Auswirkungen einer schlechten Interaktionsrate noch nicht abgeschreckt haben, dann denken Sie daran, dass Facebook ein Team hat, das nach derartigem, verdächtigen Verhalten Ausschau hält. Unter Umständen nimmt Facebook Ihre Seite also ohne Warnung vom Netz.

Ihre Seite auf Facebook bewerben

Nachdem wir nun gesehen haben, wie man nicht zu seinen Likes kommt, sehen wir uns jetzt an, wie es richtig geht. Wir fangen damit an, wie Sie auf Facebook Werbung für Ihre Seite machen, und dann Ihre anderen Marketingressourcen zu diesem Zweck einsetzen können.

Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt sollten Sie sich die Zeit nehmen, den „Info“-Bereich Ihrer Website mit den entsprechenden Informationen zu füllen. Geben Sie eine Beschreibung mit suchbaren Informationen ein, aber übertreiben Sie es nicht mit den Keywords. Geben Sie eine Übersicht über das Angebot Ihres Unternehmens, erstellen Sie korrekte Kategorien und fügen Sie einen Link zu Ihrer Website hinzu.

Seiteninformationen auf einer Unternehmensseite

Wenn Sie eine Seite ganz neu erstellen, dann denken Sie daran, sie mit den Personen zu teilen, mit denen Sie schon auf Facebook verbunden sind. In der rechten Seitenleiste finden Sie den Abschnitt „Community“ mit der Option, Facebook-Freunde einzuladen, um die Seite zu liken.

Freunde auf eine Unternehmensseite einladen

Achten Sie bei der Auswahl der Kontakte darauf, es mit der Werbung nicht zu übertreiben. Wählen Sie keine Personen aus, von denen Sie wissen, dass sie nicht interessiert sind. Auch beim Facebook-Marketing schadet Spammen mehr als dass es nützt.

Und vergessen Sie anschließend nicht, Ihre Kollegen zu bitten, die Seite mit „Gefällt mir“ zu markieren. Erinnern Sie sie, die Seite auch mit ihren Facebook-Freunden zu teilen oder einen Link in ihre E-Mail-Signatur einzufügen. Mitarbeiter in Abteilungen wie Vertrieb, Kundenservice oder HR, die ständig E-Mails an Personen außerhalb des Unternehmens versenden, eignen sich dafür meist hervorragend.

Und schließlich: Seien Sie aktiv. Die beste Möglichkeit, Likes für eine Seite zu bekommen, ist der Aufbau einer engagierten Community. Posten Sie hilfreiche oder unterhaltsame Inhalte, die Ihre Follower gerne mit „Gefällt mir“ markieren und teilen. Reagieren Sie schnell auf Nachrichten und interagieren Sie mit Kommentaren zu Ihren Beiträgen. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass auf manchen Seiten ein grünes Zeichen angezeigt wird, das der Seite eine „Hohe Reaktionsfreudigkeit bei Nachrichten“ bescheinigt? Wenn Sie eine Reaktionsrate von 90 % erhalten und im Lauf der letzten sieben Tage eine durchschnittliche Reaktionszeit von unter 15 Minuten hatten, können Sie sich dieses Abzeichen verdienen.

Reaktionsfreudigkeit einer Unternehmensseite

Likes zu bekommen ist jedoch nicht zu Beginn wichtig. Sie müssen vielmehr eine einheitliche, freundliche Strategie aufbauen, um einen Mehrwert für Ihre Follower aufzubauen.

Ihre Facebook-Seite über Ihre Website bewerben

Natürlich sollten Sie Ihre Seite nicht nur auf Facebook selbst promoten. Es empfiehlt sich, auf Ihrer Website und Ihrem Blog Follow-Buttons für Social Media zu nutzen, um es Ihrer Zielgruppe leicht zu machen, sich über Facebook mit Ihrem Unternehmen zu verbinden und mit Ihren Inhalten zu interagieren.

Sie können auch ein Seiten-Plugin verwenden, um damit Ihre Facebook-Seite auf Ihrer Website zu integrieren und zu bewerben. Facebook erstellt den iframe-Code, der einen Feed mit Ihren neuesten Beiträgen zeigt. So können Besucher Ihre Facebook-Seite liken und teilen, ohne dafür Ihre Website verlassen zu müssen.

Ihre Seite bei Kunden und E-Mail-Kontakten promoten

Für Unternehmen mit Filialen bieten sich weitere kreative Möglichkeiten, um ihre Kunden über ihren Facebook-Auftritt zu informieren. So können sie einen Facebook-Aufkleber mit dem Namen bzw. der URL der Seite ins Schaufenster kleben oder die Facebook-URL auf den Kassenzetteln mit ausdrucken. Oder womöglich Kunden einen Rabatt anbieten, wenn sie direkt vor Ort die Seite des Unternehmens auf ihrem Mobilgerät liken.

E-Commerce-Unternehmen stehen ähnliche Möglichkeiten zur Verfügung: Sie können einen Link zu ihrer Facebook-Seite in ihrem E-Mail-Marketing verwenden, sei es bei Rechnungen, Produktvorschlägen, inhaltlichen Änderungen oder Nachrichten vom Kundenservice.

Ihre Seite auf weiteren Social-Media-Kanälen promoten

Auf anderen Social-Media-Präsenzen auf Ihre Facebook-Seite zu verweisen, ist ebenfalls eine Option, doch sollten Sie es damit nicht übertreiben. Schließlich wollen Sie das Publikum bei Twitter oder LinkedIn, das Sie sich so mühsam aufgebaut haben, nicht vergraulen.

Die verschiedenen Arten von Beiträgen auf Facebook


Was das Marketing auf Facebook angeht, so ist das Posten von Inhalten die Kernfunktion dieser Aufgabe. Ohne einen laufenden Strom an Inhalten existiert Ihre Seite allein als Informationsquelle für Leute, die Ihre Marke schon kennen.

Anders ausgedrückt: Sie unterscheidet sich nicht von den meisten einfachen Websites.

Wenn Sie allerdings Facebook einsetzen, um hochwertige Inhalte zu veröffentlichen und zu teilen, können Sie Ihre Reichweite enorm ausweiten. Denn so können auch Nutzer Ihre Inhalte entdecken, die noch nie von Ihnen gehört haben, und entscheiden sich vielleicht sogar, Ihre Seite zu liken und eine Beziehung zu Ihrem Unternehmen aufzubauen. Im Laufe der Zeit wächst dann das Vertrauen in Ihre Marke – vielleicht genug für einen Kauf.

Das ist schließlich das Konzept von Inbound-Marketing.

Beiträge auf der Facebook-Seite veröffentlichen

Für das Veröffentlichen von Beiträgen auf Ihrer Facebook-Seite verwenden Sie das weiße Feld unter der Titelbild, in dem steht: „Schreib etwas ...“. Verfassen Sie Ihren Beitrag und klicken Sie dann auf „Veröffentlichen“ (natürlich erst, nachdem Sie ihn Korrektur gelesen haben).

Verfassen eines Beitrags auf einer Unternehmensseite

Facebook-Bilder

Ein Bild zu posten ist immer eine gute Wahl, insbesondere, weil Facebook-Beiträge mit Bildern für 2,3-mal mehr Interaktionen sorgen als solche ohne Visuals; und sie sorgen für 87 % der Interaktionen insgesamt.

Um ein Bild zu posten, können Sie entweder auf das Feld „Foto oder Video teilen“ unter dem leeren Beitragsfeld klicken oder Sie geben etwas ein und klicken dann auf den Kamera-Button unten links.

Art des Beitrags auswählen

Beitrag mit Bild verfassen

Bildgrößen für Facebook

Wenn Sie schon einmal irgendeine Form von Social-Media-Marketing gemacht haben, dann wissen Sie, dass es immer gut ist, eine Referenz für Bildgrößen zur Hand zu haben.

Wie wir schon beim Einrichten Ihrer Seite erwähnt haben, gibt es ein paar verschiedene Arten von Bildern, die Sie auf Facebook veröffentlichen können. Jedes hat eigene Maße, was die Größe angeht:

  • Profilbild: 180 x 180 (dargestellt als 170 x 170)
  • Titelbild: 820 x 312
  • Chronik-Bild: 1200 x 630 (Das Verhältnis ist wichtiger als die Größe. Halten Sie ein Verhältnis von 1,9:1 ein.)

Bildgrößen auf Facebook

Es ist kein Geheimnis, dass die besten Facebook-Bilder sehr augenfällig sind. Versuchen Sie bei allen veröffentlichten Bildern einen einheitlichen Stil zu pflegen und zeigen Sie ruhig etwas Persönlichkeit.

Facebook-Links

Eine der einfachsten Möglichkeiten, die eigene Facebook-Seite mit Inhalten zu füllen, besteht darin, Ihre Blogbeiträge zu teilen. Sie sollten jedoch nicht jeden Blogbeitrag teilen, den Sie erstellen. Suchen Sie vielmehr diejenigen aus, die Ihre Facebook-Zielgruppe ansprechen und hoffentlich von Ihren Followern geteilt werden.

Wenn Sie einen Link posten möchten, tun Sie das genauso wie beim Erstellen eines Textbeitrags. Schreiben Sie ein oder zwei Sätze und fügen Sie dann den Link ein. Fassen Sie dabei nicht den Blogbeitrag zusammen, sondern denken Sie sich vielmehr eine ansprechende, clevere Aussage dazu aus (die aber der Stimme Ihrer Marke entsprechen sollte), die Besucher neugierig macht.

Ehe Sie den Beitrag veröffentlichen, löschen Sie den Link, damit der Post sauber und professionell aussieht. Der Blogbeitrag sollte inzwischen schon unten im weißen Feld mit Titel, Meta Description und Bild angezeigt werden. Klicken Sie dann auf „Veröffentlichen“.

Beitrag mit Link

Und wenn wir schon dabei sind: Denken Sie daran, jeden Blogbeitrag, den Sie verfassen, mit einer ansprechenden und aussagekräftigen Meta-Beschreibung zu versehen. Wie Sie im Bild oben sehen können, liest Facebook diesen Metatag automatisch als Beschreibung des Links aus.

Facebook-Video

Wenn Sie auf Facebook eine Geschichte erzählen möchten, dann ist ein Video-Format wahrscheinlich die beste Option. Video hat in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit bekommen, insbesondere, weil der Facebook-Algorithmus jetzt Live-Video und längere Videos mit hohen Abschlussraten in den News-Feeds der Nutzer priorisiert. Die Führungskräfte bei Facebook prognostizieren, dass die Social-Media-Plattform bis 2021 ausschließlich aus Videos bestehen wird.

  • 45 %

    der Nutzer sehen sich pro Woche mehr als eine Stunde an Facebook- oder YouTube-Videos an.

  • 100

    Million Stunden an Video werden jeden Tag auf Facebook angesehen.

  • 43 %

    der Nutzer möchten mehr Videoinhalte von Marketern sehen.

Um zuvor produzierte Videos auf Facebook hochzuladen, wählen Sie die Option „Foto oder Video teilen“ unter dem Eingabefeld auf Ihrer Seite. Wählen Sie die Datei auf dem Computer aus. Wir empfehlen, Videos als MP4- oder MOV-Datei hochzuladen.

Beitrag mit Video

Als nächstes werden Sie aufgefordert, etwas Text für den Beitrag einzugeben und ein paar Tags einzufügen. Verwenden Sie diesen Text wie bei Facebook-Links dazu, um Ihre Zielgruppe zum Ansehen des Videos zu animieren.

Ist Ihnen schon mal der weiße Schriftzug unten in Videos aufgefallen, der den Text in Echtzeit wiedergibt? Diese Art von Untertitel wird mit einer SRT-Datei erzeugt, die Sie auf dem Tab „Untertitel“ hochladen können. Da Facebook Videos automatisch und ohne Ton abspielt, sind Untertitel eine gute Wahl, um sicherzustellen, dass das Video auch von Besuchern gesehen werden kann, die auf einem Mobilgerät durch ihren News-Feed scrollen.

Weil Facebook Videos automatisch abspielt, sind die ersten 5–10 Sekunden entscheidend. Beim Brainstorming für Videos auf Facebook sollten Sie darauf achten, den Anfang visuell so ansprechend wie möglich zu gestalten. Das animiert die Nutzer, sich das ganze Video anzusehen.

Facebook Live

Neben im Vorfeld produzierten Videos ist Facebook Live eine weitere Option für Multimediainhalte. Facebook Live ist eine Funktion, die Nutzern Livestreaming-Funktionen über ihr Handy an die Hand gibt. Sie steht jedem Facebook-Nutzer zur Verfügung, ist jedoch besonders attraktiv für Marken, die die Kultur ihres Unternehmens festhalten und eine authentische Beziehung zu ihren Followern aufbauen möchten.

Probieren Sie es aus: Öffnen Sie die Facebook-App auf Ihrem Mobilgerät. Gehen Sie zu Ihrer Facebook-Seite und klicken Sie auf „Veröffentlichen“, so als würden Sie einen neuen Beitrag verfassen. Wählen Sie dann die Option „Live Video“.

Falls Sie Facebook Live noch nicht verwendet haben, werden Sie aufgefordert, Facebook den Zugriff auf Kamera und Mikrofon zu gewähren. Drücken Sie den blauen „Weiter“-Button. Keine Sorge – die Aufnahme fängt noch nicht an.

Ehe Sie Informationen eingeben, prüfen Sie zunächst die Datenschutzeinstellungen. Unter der Beschreibung sehen Sie die Auswahlmöglichkeit für „Öffentlich“, „Nur Freunde“ oder „Nur ich“. Wenn Sie Facebook Live das erste Mal ausprobieren, empfiehlt sich die Option „Nur ich“. Damit ist sichergestellt, dass der Livestream nicht im News-Feed auftaucht.

Einstellungen für Livestream-Veröffentlichung

Ehe Sie live gehen, verfassen Sie einen ansprechenden Titel, der mit dem Video angezeigt wird. Verwenden Sie dann die beiden Pfeile in der Ecke oben rechts und legen Sie fest, ob die Kamera im Selfie-Modus aufnehmen soll oder nicht. Schließlich müssen Sie noch entscheiden, ob Sie das Handy hochkant oder quer halten.

Nachdem nun alles eingerichtet ist, drücken Sie den blauen Button „Live-Übertragung starten“. Dabei sollten Sie auch Fragen stellen und um eine Reaktion in Form von Kommentaren bitten, um den Live-Stream für Zuschauer ansprechend zu gestalten und sie zur Interaktion anzuregen. Stellen Sie sich alle paar Minuten wieder neu vor und erklären Sie den Zweck des Videos, damit Zuschauer, die neu hinzustoßen, ebenfalls wissen, worum es geht. Zur Inspiration können Sie sich hier ein paar der besten Facebook Live-Streams ansehen, die wir bisher entdeckt haben.

Wenn Sie die Aufnahme stoppen möchten, klicken Sie auf „Fertigstellen“ und die Übertragung wird beendet. Das Video bleibt automatisch auf Ihrer Seite wie jeder andere Video-Beitrag. Sie erhalten auch die Option, das Video auf dem Handy zu speichern, sodass Sie eine Sicherheitskopie haben.

Speichern einer Livestream-Aufnahme

Facebook Instant Articles

Facebook Instant Articles ist eine Funktion, mit der Publisher text- und bildbasierte Inhalte in einem Format posten können, das auf Mobilgeräten geladen werden kann, ohne dass Nutzer dafür die Facebook-App verlassen müssen. Wenn Sie schon einmal Ihr Handy verwendet und auf eine interessante Schlagzeile geklickt haben, nur um dann die Facebook-App komplett einfrieren zu sehen, dann wissen Sie, wie frustrierend es sein kann, mobile Inhalte aus der App heraus zu laden.

Das ist der Hauptvorteil von Facebook Instant Articles. Die Funktion verringert die Zeit, die für das Laden von Inhalten auf Mobilgeräten benötigt wird. Gleichzeitig bietet sie ein nahtloses Nutzererlebnis. Einen Instant Article erkennen Sie an dem kleinen, grauen Blitzsymbol, das sich unter dem Titel des Beitrags befindet.

Beispiel eines Instant Article

Als Instant Articles eingeführt wurden, waren sie nur für einige ausgewählte Publisher zugänglich. Inzwischen kann sie jeder Publisher verwenden. Erforderlich ist eine vorherige Anmeldung unter https://instantarticles.fb.com/. Facebook leitet Sie durch den Prozess, mit dem Sie den ersten Beispielartikel einreichen und um Genehmigung durch das Team von Instant Articles bitten. Nachdem alles genehmigt ist, können Sie automatisch im neuen Format veröffentlichen.

Zwar sind Instant Articles sicherlich nicht für jedes Unternehmen geeignet, sie haben einigen großen Publishern aber geholfen, Geld mit nativer Werbung zu verdienen. Weil die Nutzer mit einer 20 % höheren Wahrscheinlichkeit auf Instant Articles klicken und 70 % weniger Abbrüche aufgrund des schlechten Nutzererlebnisses erfolgen, haben Publisher mehr Chancen, Umsatz mit nativen Anzeigen zu machen. Allerdings hat das Format viel Kritik erhalten, weil die Publisher hier nicht denselben Zugang zu Analytics haben.

Facebook Virtual Reality

Zu guter Letzt: Es gibt Virtual Reality auf Facebook. Zumindest im Moment besteht das Hauptangebot in Sachen Virtual Reality auf Facebook aus 360-Grad-Videos. Mit Facebook 360 können immersive Geschichten erzählt werden, in denen Orte und Erfahrungen mit Fans geteilt werden können.

Das 360-Grad-Video funktioniert am besten auf Mobilgeräten, denn die Zuschauer können das Handy kippen und drehen und so die Videoinhalte um sie herum anzeigen. Auf einem Desktop können Nutzer klicken und ziehen. Das Format ist außerdem kompatibel mit VR-Brillen wie Oculus Rift oder Samsung Gear VR.

Die effizienteste Möglichkeit, ein Facebook-360-Video zu herzustellen, ist der Einsatz einer 360-Grad-Kamera wie ALLie oder RICOH THETA. Die THETA beispielsweise hat zwei Objektive, die zusammen die 360-Grad-Perspektive aufnehmen. Da es keinen Sucher gibt, muss man die zugehörige Mobile-App verwenden, um die Aufnahme zu machen, sowie ein Stativ, damit die Kamera gleichmäßig geführt wird. Die App ermöglicht dann das direkte Teilen auf Facebook.

Einen Facebook-Beitrag fixieren

Neben den verschiedenen Arten von Beiträgen stehen Nutzern auch Optionen zur Verfügung, um das Erscheinungsbild der Beiträge auf einer Facebook-Seite anzupassen. So können Beiträge z. B. „fixiert“ werden, um festzulegen, dass diese Inhaltselemente stets ganz oben auf der Seite angezeigt werden. Alle weiteren Beiträge werden unterhalb des fixierten Beitrags angezeigt, selbst wenn später veröffentlicht wurden und daher in der normalen Chronik weiter oben erscheinen würden. So können Seitenbetreiber sicherstellen, dass Nutzer bestimmte Inhalte direkt als erstes zu sehen bekommen.

So fixieren Sie einen Beitrag: Klicken Sie oben rechts in einem veröffentlichten Beitrag auf den kleinen nach unten zeigenden Pfeil. Wählen Sie dann „Oben auf der Seite fixieren“. Dieser Beitrag bleibt so lange fixiert, bis Sie einen anderen Beitrag fixieren und ihn dadurch ersetzen.

Beitrag auf der Unternehmensseite fixieren

Eine Facebook-Marketingstrategie entwickeln


Das Veröffentlichen von Beiträgen ist nur der erste Schritt zu effektivem Facebook-Marketing – und dazu noch der einfachste. Zu wissen was – und wann – Sie veröffentlichen sollten, ist die wirkliche Herausforderung beim Facebook-Marketing.

Für den Aufbau einer erfolgreichen Facebook-Marketingstrategie braucht man zunächst ein umfassendes Verständnis der eigenen Zielgruppe. Auf diesem Fundament lässt sich dann eine gute Mischung aus Inhalten aufbauen, die an den Zielsetzungen der Strategie ausgerichtet sind. Im nächsten Schritt können Beiträge dann im Redaktionskalender geplant werden und die verschiedenen Angebote von Facebook zum Einsatz kommen, mit denen Herausgeber Kontakt zu potenziellen Kunden aufnehmen können.

Identifizieren Sie Ihre Facebook-Zielgruppe

Um Ihre Facebook-Zielgruppe zu definieren, gehen Sie einen Schritt zurück und sehen Sie sich die Buyer-Persona für Ihre gesamte Marketingstrategie an.

Buyer-Personas sind eine fiktive, verallgemeinerte Repräsentation Ihrer Idealkunden. Sie helfen Ihnen, Ihre Zielgruppe besser verstehen zu können. Egal ob Sie im Marketing, Vertrieb, mit dem Produkt oder in der Serviceabteilung arbeiten: Sie können Buyer-Personas einsetzen, um eine Beziehung zu Ihren Zielkunden aufzubauen und Inhalte, Produkte oder Verhaltensweisen darauf zuzuschneiden.

Bei Facebook gilt das ebenso. Wenn Sie die Herausforderungen und Ziele Ihrer Persona verstehen, können Sie sehen, welche Inhalte Sie am besten veröffentlichen sollten, und die Positionierung Ihrer Seite entsprechend anpassen.

Zur Entwicklung der Buyer-Persona sollten Sie einen vielschichtigen Mix aus Kunden, Interessenten und Personen befragen, die Sie weiterempfohlen haben. Dabei sollten Sie Fragen im Hinblick auf ihr Hintergrundwissen über Ihre Branche, ihren Herausforderungen und Ziele sowie bezüglich der Ressourcen stellen, auf die sie sich bei der Suche nach Informationen stützen.

Werfen Sie dann einen Blick auf Ihre Wettbewerber. Sehen Sie sich ihre Facebook-Seiten an und überprüfen Sie jede im Hinblick auf ein paar wichtige Faktoren:

  • Optische Qualität
  • Häufigkeit von Beiträgen
  • Inhaltliche Mischung
  • Interaktionen mit Beiträgen (Likes, Kommentare und Shares)
  • Reaktionszeit und -qualität des Unternehmens

Zielgruppenstatistiken nutzen

Wenn Sie ein tieferes Verständnis Ihrer Persona erlangen möchten, bietet Facebook ein leistungsfähiges, kostenloses Analytics-Tool, das Bestandteil der Anzeigenplattform ist. Es heißt Zielgruppenstatistiken (engl.: Audience Insights). In diesem letzten Abschnitt der Anleitung behandeln wir die Werbung auf Facebook. Sie können dieses Tool aber auch einsetzen, wenn Sie keine Anzeigen schalten.

Mit diesem Tool erhalten Sie demografische und Verhaltensdaten über Ihre Zielgruppe und Ihre Wettbewerber. Es wurde entwickelt, damit Werbetreibende ihre Anzeigen zielgerichteter gestalten können. Es ist allerdings auch ein tolles Werkzeug für Social Media Manager und Content-Ersteller, die damit die Arten von Beiträgen ermitteln können, nach denen ihre Zielgruppe Ausschau hält.

Sie können Ihre Zielgruppenstatistiken aufrufen, wenn Sie den Werbeanzeigenmanager aufrufen und das Menü in der Ecke oben links anklicken. „Zielgruppenstatistiken“ finden Sie im Abschnitt „Plan“.

Zielgruppenstatistiken im Facebook Ad Manager

Dort haben Sie die Wahl, sämtliche Facebook-Nutzer zu analysieren oder nur Personen, die mit Ihrer Seite verbunden sind. Für die Zwecke dieser Anleitung werden wir einen Blick auf „Jeder auf Facebook“. Sie können das aber jederzeit später ändern.

Zielgruppe auswählen

Werfen Sie als nächstes einen Blick in die Spalte „Zielgruppe erstellen“ auf der linken Seite und legen Sie das Segment fest, das Sie analysieren möchten. Deutschland ist der standardmäßige Standort. Je nachdem, wo Ihr Zielmarkt ist, sollten Sie das aber ändern. Legen Sie außerdem Alter und Geschlecht fest.

Erstellen einer benutzerdefinierten Zielgruppe

Der Abschnitt „Interessen“ bietet eine tolle Möglichkeit, Informationen über die Branche und Wettbewerber zu bekommen. Sie können allgemeine Interessen hinzufügen oder den Namen spezifischer Facebook-Seiten. Eine Warnung: Nicht alle Facebook-Seiten stehen für die Analyse zur Verfügung; sie benötigen dafür eine beträchtliche Anzahl von Likes. Im folgenden Beispiel wurden für die Analyse Frauen in Deutschland im Alter zwischen 18 und 35, die sich für Yoga und das Bekleidungsunternehmen Lululemon Athletica interessieren.

Unter den Daten auf dem Tab „Demografische Angaben“ findet sich dann eine Aufteilung nach Berufsbezeichnung, Ausbildungsgrad und Beziehungsstatus.

Demografische Informationen der gewählten Zielgruppe

Auf dem Tab „‚Gefällt mir‘-Angaben für die Seite“ erhalten Sie einen Überblick von anderen Facebook-Seiten, die von der gewählten Zielgruppe mit Hinblick auf Content frequentiert werden. In unserem Beispiel besucht die Zielgruppe etwa die Seiten von Made My Day für Unterhaltung oder Stylefruits für Fashion-Tipps.

Statistiken zu Wettbewerberseiten

Je tiefer Sie sich in die Zielgruppenstatistiken einarbeiten, desto genauer können Sie Aspekte wie Standort, Gerätetyp und Interaktionen auf Facebook untersuchen. Zusammen bilden diese Daten eine wertvolle Ausgangsposition für die Bewertung von Wettbewerbern und das Brainstorming für inhaltliche Ideen.

Einen Social-Media-Inhaltskalender erstellen

Social Media Manager sehen sich jeden Tag mit vielen verschiedenen Aufgaben konfrontiert: Inhalte auf den verschiedenen Kanälen posten, auf Kommentare antworten, Erwähnungen der Marke überwachen, bei Trends auf dem Laufenden bleiben. Sich dabei zwei Minuten vor einer Besprechung noch schnell den Inhalt für einen Beitrag aus den Fingern zu saugen, ist das Letzte, was man dabei brauchen kann.

Wie schaffen es Social Media Manager, all die Beiträge zu posten, die sie veröffentlichen müssen? Die Antwort ist ein Redaktions- oder Inhaltskalender. Wie der Name schon verrät ist ein solcher Kalender ein Tabellendokument, in dem man im Voraus Beiträge einträgt und sie spezifischen Zeiten zuweist. Mal davon abgesehen, dass man durch die Verwendung verhindert, völlig verrückt zu werden: Ein Inhaltskalender hilft, Tracking-Links organisiert zu halten und macht es einfacher, den Gesamtmix von Formaten und Themen im Blick zu behalten, die Sie posten.

Jeder gute Inhaltskalender für Social Media sollte die folgenden Elemente aufweisen:

  • Tabs für jede Plattform (der Kalender kann für mehr als nur Facebook benutzt werden)
  • Einen Zeitplan für jeden Tag, aufgeteilt nach Zeitfenstern
  • Spalten für Beitragstexte, Links, Kampagnennamen, Zeichenanzahl und Bilder
  • Eine Monatsansicht, mit der sich größere Kampagnen planen lassen

Facebook-Beiträge planen

Egal wie detailliert Ihr Inhaltskalender ist, ohne die Möglichkeit, Beiträge im Voraus einzurichten, könnten Sie nie Urlaub nehmen. Zum Glück gibt es eine Reihe von Ressourcen, mit denen Sie Beiträge planen und automatisieren können.

Um einen Beitrag auf Facebook zu planen, erstellen Sie ihn in dem weißen Feld über der Chronik Ihrer Seite. Statt auf „Veröffentlichen“ zu klicken, wählen Sie den kleinen Pfeil daneben und wählen „Planen“ aus.

Veröffentlichung eines Beitrags im Voraus planen

Zur Verwaltung aller geplanten Beiträge finden Sie oben auf der Seite die „Beitragsoptionen“. Klicken Sie dann in der linken Spalte auf „Geplante Beiträge“. Hier können Sie Beiträge bearbeiten oder löschen und sie sowohl für Desktop als auch Mobile als Vorschau sehen.

Bearbeiten von geplanten Beiträgen

  • 76 %

    der Leute nutzen Ihren Facebook-Feed, um interessante Inhalte zu finden.

  • In den letzten beiden Jahren hat der Konsum von Inhalten auf Facebook zugenommen – um

    57 %

  • 73 %

    der Leute geben an, Facebook für berufliche Zwecke zu nutzen.

Die besten Zeiten, um auf Facebook zu posten

Die Fragen, wie oft man auf Facebook posten sollte, und davon ausgehend, zu welchen Zeiten man Beiträge veröffentlichen sollte, kommen immer wieder auf.

Auch wenn das vielleicht frustrierend klingt, aber die Antwort auf beide Fragen lautet: „Es kommt drauf an“. Denn Sie müssen die Region, Ihre Ziele, Ihre Zielgruppe und ihre Interaktionen mit der Social-Media-Plattform in Ihre Überlegungen einbeziehen, wenn Sie die besten Zeiten für Ihre Beiträge bestimmen möchten.

Als Faustregel kann man wochentags am Nachmittag zwischen 13:00 und 16:00 Uhr sagen. Wenn Sie an den Wochenenden posten, zielen Sie auf die Zeit zwischen Mittag und 13:00 Uhr.

Wenn es darum geht, wie oft man auf Facebook posten sollte, geht Qualität eindeutig vor Quantität. Facebook-Seiten mit über 10.000 Followern sind die einzigen, die von häufigeren Beiträgen profitieren. Unternehmen mit weniger als 10.000 Followern, die mehr als 60-mal pro Monat posten, erhalten bis zu 60 % weniger Klicks pro Beitrag als solche, die fünfmal oder weniger Beiträge veröffentlichen. Das heißt letztendlich, dass es besser ist, bei den Veröffentlichungen wählerisch zu sein als Ihre Zielgruppe mit Beiträgen zu überfordern. Anstatt sich damit aufzuhalten, viele Posts zu erstellen, verbringen Sie lieber mehr Zeit damit, möglichst ansprechende Facebook-Beiträge zu entwickeln.

Leads auf Facebook generieren

Wir haben bereits erwähnt, dass Ihre Facebook-Ziele je nach Art Ihres Unternehmens und der von Ihnen veröffentlichten Inhalte variieren werden. Und es ist wahrscheinlich, dass viele der von Ihnen veröffentlichten Inhalte für mehr Seitenaufrufe und eine höhere Bekanntheit Ihrer Marke bzw. Ihres Unternehmens sorgen sollen.

Aber wie sieht es damit aus, wenn man Facebook für die Lead-Generierung einsetzen möchte? Ein Lead ist eine Person, die auf irgendeine Art und Weise Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung Ihres Unternehmens gezeigt hat, indem sie Ihnen in irgendeiner Form persönliche Informationen zukommen lassen hat. Typischerweise heißt das, dass der Lead ein Formular für ein E-Book ausgefüllt oder eine Demo eines Produkts angefordert hat.

Damit aus Facebook-Fans zahlende Kunden werden, müssen Sie strategisch vorgehen bei Inhalten, die zu einem Formular zur Erfassung von Besucherdaten führen. Sie könnten beispielsweise Folgendes veröffentlichen:

  • Landing-Pages für Angebote
  • Blog-Beiträge, von denen Sie anhand bestehender Konversionsraten wissen, dass sie viele Leads generieren
  • Videos, die Angebote zur Lead-Generierung bewerben
  • Facebook-Live-Beiträge, die Nutzer daran erinnern, sich für eine anstehende Veranstaltung zu registrieren
  • Facebook-Events für künftige Webinare

Nicht alle Inhalte, die Sie veröffentlichen, sollten der Lead-Generierung dienen. Experimentieren Sie mit einem Content-Mix, der für Ihr Unternehmen funktioniert.

Sie können auch Facebook Lead Ads nutzen. Damit lassen sich Lead-Informationen von Facebook aus erfassen und mögliche Reibungsverluste vermeiden, die bei einer Landing-Page und einem längeren Konversionspfad auftreten können. Diese Funktion ermöglicht es potenziellen Kunden, auf ihre Angebote zuzugreifen, ohne die Facebook-App verlassen zu müssen.

Facebook-Bots

In der Welt der künstlichen Intelligenz ist ein Bot ein Begriff, mit dem ein textbasiertes Programm beschrieben wird, das mit Menschen kommunizieren kann. Damit lassen sich spezifische Aufgaben automatisieren oder Informationen gewinnen. Und dank Facebook wurde diese Technik für Unternehmen jeder Größe zugänglich gemacht.

Im April 2016 kündigte Facebook den Start seiner Messenger-Plattform an – ein Service, mit dem Unternehmen mithilfe des Facebook Messengers einen Bot entwickeln können. Wenn Sie ein persönliches Facebook-Profil haben, dann verwenden Sie den Messenger wahrscheinlich für Unterhaltungen mit Freunden, auf dem Desktop oder einem Mobilgerät. Auf dieselbe Weise können Sie mit einem Bot sprechen, um eine Versandadresse zu ändern oder neueste Nachrichten zu erhalten. So können Sie beim Job-Portal „JOBmehappy“ über einen Messenger-Bot nach Stellenangeboten suchen.

Messenger-Bot von JobMeHappy

Wieso sind Facebook-Bots also für Marketer interessant? Zum einen, weil der Messenger jeden Monat über eine Milliarde aktive Nutzer hat. Und weil Bots eine Art künstlicher Intelligenz sind, werden ihre Fähigkeiten im Hinblick auf Sprachverarbeitung im Laufe der Zeit sicherlich zunehmen. Aus Verbraucherperspektive machen Bots den Einkaufsprozess reibungsloser. Sie eliminieren die Notwendigkeit, Seiten durchsehen zu müssen und endlos durch die Produktauswahl zu blättern, oder am Telefon mit einem Verkäufer zu sprechen. Tatsächlich hat ein Marktforschungsbericht von HubSpot Research gezeigt, dass 47 % der Befragten Interesse daran bekunden, über einen Bot Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen.

Mit Facebook Analytics die eigene Performance tracken und messen


Nehmen wir an, Sie sind nun eine Weile dabei, haben viel Arbeit in den Start Ihrer Facebook-Seite investiert, Ihrer Seite mithilfe von Bildern und Texten Persönlichkeit verliehen, über kreative Möglichkeiten nachgedacht, wie Sie Likes bekommen, und Sie haben eine Content-Strategie entwickelt, die Ihre Zielgruppe anspricht.

Wie lässt sich herausfinden, ob Ihre Bemühungen Früchte tragen?

Es ist allgemein keine gute Idee, Facebook-Marketing ohne einen Plan für das Tracking und Messen der eigenen Performance anzugehen. Ein solcher Ansatz führt nur dazu, dass Sie sich allzu oft auf bloße Vermutungen oder Ihr Bauchgefühl verlassen müssen, was – Ihr Bauchgefühl in allen Ehren – höchstwahrscheinlich zu schlechteren Ergebnissen führen wird. Zum Glück hat Facebook aber ein umfangreiches Tool für Statistiken und Analytics für Facebook-Seiten entwickelt. Damit können Sie Ihre Seite als Ganzes analysieren und dann spezifische Beiträge im Detail betrachten.

Seitenstatistiken verwenden

Sie können auf Seitenstatistiken zugreifen, wenn Sie oben auf Ihrer Facebook-Seite auf den Tab „Statistiken“ klicken. Damit gelangen Sie automatisch zum Abschnitt „Übersicht“, der einen Blick auf die letzten sieben Tage mit den wichtigsten Aktivitäten auf der Seite gibt.

Seitenstatistiken einer Unternehmensseite

In der linken vertikalen Navigationsleiste sehen Sie eine Liste von Tabs, mit denen Sie die unterschiedlichen Aspekte der Kennzahlen Ihrer Seite aufrufen können. In diesem Abschnitt gehen wir die wichtigsten Tabs durch, die Sie sich ansehen sollten, wenn Sie die Performance Ihrer Facebook-Seite analysieren wollen.

„Gefällt mir“-Angaben (Likes)

Sehen Sie sich zuerst den Tab „‚Gefällt mir‘-Angaben“ an. Hier können Sie sehen, wie viele Likes Sie pro Tag gewonnen oder verloren haben.

Im Diagramm „‚Gefällt mir‘-Angaben (netto)“ sehen Sie die Anzahl neuer Likes minus der Anzahl an „Gefällt mir nicht mehr“-Angaben pro Tag. Klicken und ziehen Sie das Diagramm, um den Zeitraum zu verkleinern. Sie können auch den Abschnitt „Benchmark“ im rechten Abschnitt verwenden, um Ihre durchschnittlichen Ergebnisse im Laufe der Zeit zu vergleichen.

Netto-Likes einer Unternehmensseite

Reichweite

Der Tab „Reichweite“ zeigt die Anzahl der Personen, denen Ihre Beiträge bereitgestellt wurden, aufgeteilt nach organischem und bezahltem Traffic. Nicht vergessen: Je mehr Likes und Kommentare ein Beitrag erhält und je öfter er geteilt wird, desto öfter taucht er im News-Feed auf. Ebenso gilt: Je mehr Personen einen Beitrag ausblenden oder als Spam markieren, desto weniger wird er im News-Feed anderer Benutzer angezeigt.

Wenn Sie also an einem bestimmten Tag einen Spitzenwert bei der Reichweite sehen, dann klicken Sie auf diesen Punkt im Diagramm. Nun sehen Sie den spezifischen Beitrag und wie Personen damit interagiert haben.

Statistiken zur Reichweite eines Beitrags

Seitenaufrufe

„Seitenaufrufe“ hilft herauszufinden, wie Besucher auf Ihre Seite gelangen und was sie tun, nachdem sie dort angekommen sind. Werfen Sie einen Blick auf das Diagramm „Beste Quellen“. Hier sehen Sie, welche externen Verweisquellen Ihnen den meisten Traffic einbringen. Wahrscheinlich ist das Ihre Website, Ihr Blog oder eine Suchmaschine.

Beiträge

Von allen Tabs der Seitenstatistiken ist „Beiträge“ wahrscheinlich am nützlichsten. Oben sehen Sie ein Diagramm, das zeigt, wann Ihre Fans online sind. Das kann sehr nützlich sein, wenn Sie Ihren Social-Media-Inhaltskalender entwickeln und Beiträge planen.

Darunter befindet sich eine Übersicht über alle veröffentlichten Beiträge in umgekehrter chronologischer Reihenfolge, sowie die wichtigsten Kennzahlen dazu. Dieses Diagramm dient nicht nur dazu, um die Performance von Beiträgen im Blick zu behalten, sondern hilft auch dabei herauszufinden, mit welchen Arten von Beiträgen Ihre Zielgruppe am liebsten interagiert.

Übersicht aller veröffentlichten Beiträge

Klicken Sie in der Eckte rechts oben der Tabelle auf den Dropdown-Pfeil neben „Reaktionen, Kommentare und geteilte Inhalte“. Wählen Sie dann die Kennzahlen aus, die Sie im Diagramm sehen möchten. Wenn Sie die Ansicht „Interaktionsrate“ gewählt haben, sehen Sie möglicherweise ein paar Beiträge mit vielen organischen Interaktionen. Diese Beiträge könnten sich unter Umständen für einen kostenpflichtigen Reichweiten-Boost anbieten.

Anzeige der Beitragskennzahlen verändern

Beitragsdetails

Zwar sind die Seitenstatistiken großartig für Ihre monatlichen Berichte; es gibt aber Fälle, in denen Sie sich Ihre Seite ansehen und wissen wollen, wie sich ein spezifischer Beitrag macht.

Wenn Sie auf die Zahl „Erreichte Personen“ direkt über dem Button „Gefällt mir“ klicken, können Sie schnell die Details zum Beitrag sehen, ohne zu den Seitenstatistiken zu wechseln. Bei Videoinhalten ist das der Bereich, in dem Sie detailliertere Kennzahlen finden, einschließlich 10-Sekunden-Ansichten und der durchschnittlichen Anzeigedauer.

Über einen Beitrag erreichte Personen

Facebook Reactions

Im Februar 2016 führte Facebook eine neue Funktion namens „Reactions“ für Nutzer auf der ganzen Welt ein. Jahrelang konnten Nutzer Inhalte, die in persönlichen Profilen und auf Seiten veröffentlicht wurden, ausschließlich mit „Gefällt mir“ markieren, was zum einen nicht immer passend erschien, und zum anderen kaum Möglichkeiten für differenzierte Reaktionen erlaubte. Jetzt stehen Nutzer eine Reihe verschiedener Reaktionsmöglichkeiten zur Wahl, um Emotionen wie Liebe, Wut, Lachen und mehr ausdrücken zu können

Facebook Reactions

Im Moment werden Facebook Reactions genauso gezählt wie Likes. Man kann allerdings eine Aufgliederung der Reaktionen zu einem Beitrag anzeigen, indem man sich die Beitragsdetails ansieht.

Beitragsdetails zur Reaktionen

Dank der nun eingeführten Reactions erhalten Marketer nun detaillierter Informationen darüber, was ihre Zielgruppe über ihre Inhalte denkt. Beachten Sie die Personen, die den Beitrag „lieben“ – sie könnten zu guten Markenfürsprechern werden. Und denken Sie daran, dass „wütend“ nicht unbedingt heißen muss, dass ein spezifischer Beitrag nicht gefallen hat, sondern vielleicht das Thema bzw. seine Implikationen.

Social-Media-ROI messen

Bei der vielen Zeit, die Sie mit Aufbau und Pflege Ihres Facebook-Auftritts verbringen, wollen Sie vermutlich wissen, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt. Diese brennende Frage lässt sich durch den Social-Media-ROI beantworten.

Ehe Sie sich an das Tracking Ihres ROI machen, müssen Sie jedoch Ihre Ziele festlegen. Die wichtigsten Kennzahlen sind in den meisten Fällen Aufrufe, Interaktionen und Lead-Generierung oder eine Kombination daraus.

Denken Sie als nächstes daran, Links immer mit UTM-Parametern zu tracken, wenn Sie sie auf Facebook posten. Wenn Sie eine Plattform für Marketing-Automatisierung wie HubSpot verwenden, können Sie diese Links direkt in der Software erstellen. Dann weisen Sie sie einer Kampagne zu und tracken die Anzahl an Klicks, die sie zu den Gesamtaufrufen und Lead-Zielen beitragen.

Schlussendlich hilft das Closed-Loop-Reporting einer Software für Marketing-Automatisierung dabei zu erfahren, welche Social-Media-Beiträge sich tatsächlich auf das Ergebnis eines Unternehmens auswirken – in Form von gewonnenen Leads und Kunden. Auf diese Weise können Sie fundierte Entscheidungen treffen und bekommen mehr Rückhalt von Führungskräften für Ihre Social-Media-Programme.

  

Wenn man gerade erst mit bezahlter Werbung auf Facebook beginnt, hat man mitunter den Eindruck, dass man dabei ganz schön viel beachten muss: Sind die Texte ansprechend genug? Sprechen wir die richtigen Leute an? Wie viel sollte ich ausgeben?

Leider hält dieser Wust an Anforderungen viele davon ab, die Werbeoptionen von Facebook überhaupt auszuprobieren, geschweige denn, sich wirklich in die verschiedenen Funktionen und Features einzuarbeiten.

Aber mit seiner enorm großen Anzahl von Nutzern mit den verschiedensten Hintergründen bietet Facebook eine einzigartige Möglichkeit für Marketer, die Wahrnehmung ihrer Marken zu steigern. Eine Chance, die zu mehr Leads für das Unternehmen führen kann als jeder andere bezahlte Kanal. Im Folgenden gehen wir die Schritte durch, mit denen Sie den Einstieg in die Facebook-Werbung schaffen. Dabei achten wir darauf, dass Sie die richtige Anzeige zur richtigen Zeit produzieren.

So erstellen Sie eine Werbekampagne auf Facebook

Der erste Schritt in der Checkliste für Facebook-Werbung besteht darin, die Terminologie zu verstehen. Auf Facebook lässt sich jede bezahlte Werbung in drei Elemente unterteilen:

  • Kampagnen: Die Kampagne umfasst alle Werbeelemente.
  • Anzeigengruppen: Anzeigengruppen sind Gruppen von Anzeigen, die auf spezifische Zielgruppen abzielen. Wenn Sie verschiedene Zielgruppen ansprechen möchten, benötigen Sie unterschiedliche Anzeigengruppen für diese.
  • Werbeanzeigen: Die einzelnen Anzeigen, die Sie auf Facebook veröffentlichen, jeweils mit eigenen Farben, Texten, Bildern usw.

Wenn Sie die erste Anzeige erstellen, bietet Facebook zwei Editoren zur Wahl: den Werbeanzeigenmanager und den Power Editor. Der Werbeanzeigenmanager ist eine hervorragende Wahl für die meisten Unternehmen. Der Power Editor hingegen wurde für größere Werbekunden entwickelt, die präzise Kontrolle über eine Vielzahl von Kampagnen benötigen. In dieser Anleitung verwenden wir den Werbeanzeigenmanager. Sie finden ihn in Facebook, wenn Sie das Dropdown-Menü ganz oben rechts in der Ecke des Fensters anklicken und „Werbeanzeigen erstellen“ auswählen.

Ehe Sie eine Anzeige erstellen, müssen Sie ein Ziel auswählen. Facebook bietet 11 zur Auswahl, aufgeteilt in drei Kategorien: Bekanntheit, Erwägung und Conversion.

Werbeziel einer Kampagne auswählen

Targeting und Optimierung von Anzeigengruppen

Nachdem Sie ein Ziel für Ihre Kampagne festgelegt haben, führt Sie Facebook durch ein paar Schritte zur Definition der Zielgruppe und Planung der Anzeigengruppe. Wenn Sie die Werbetools von Facebook schon einmal eingesetzt haben, können Sie hier eine gespeicherte Zielgruppe auswählen. Anderenfalls legen Sie demografische Daten wie Standort, Alter, Geschlecht und Sprache fest.

Auswählen der Targeting-Optionen

Sie können das Targeting dann im detaillierten Targeting-Feld weiter spezifizieren. Wählen Sie eine der von Facebook vorgefertigten Kategorien oder geben Sie den Namen einer spezifischen Unternehmens-Facebook-Seite ein, bei der Ihre Zielgruppe auf „Gefällt mir“ geklickt haben könnte. So können Sie beispielsweise Personen ansprechen, die an Damenbekleidung und der Marke Zara interessiert sind.

Zusätzliche Targeting-Optionen auswählen

Lassen Sie im Abschnitt „Platzierungen“ die Option „Automatische Platzierung (Empfohlen)“ aktiviert.

Wählen Sie dann Ihr Budget und den Zeitplan. Facebook bietet die Möglichkeit, ein Tages- oder ein Laufzeitbudget auszuwählen:

  • Tagesbudget: Wenn die Anzeige ständig laufen soll, wählen Sie ein Tagesbudget. Wählen Sie den Betrag, den Sie pro Tag für diese spezielle Anzeige ausgeben möchten. Denken Sie daran, dass dies ein Durchschnittswert ist. Tatsächlich werden Sie an manchen Tagen etwas mehr oder weniger ausgeben.
  • Laufzeitbudget: Wenn die Anzeige für einen bestimmten Zeitraum geschaltet werden soll, wählen Sie das Laufzeitbudget. Facebook versucht automatisch, den ausgewählten Betrag gleichmäßig über den gesamten Zeitraum zu verteilen.

Je nachdem, welche Option Sie wählen, können Sie dann den passenden Zeitplan für Ihre Werbeanzeigengruppe auswählen. Dabei können Sie auch festlegen, ob die Anzeigen sofort starten sollen oder zu einem späteren Zeitpunkt.

Budget und Zeitplan einer Kampagne festlegen

Wenn Sie auf „Erweiterte Optionen anzeigen“ klicken, können Sie wählen, für welche Zielsetzung die Anzeige optimiert werden soll. Wenn Sie zum Beispiel „Markenbekanntheit“ auswählen, zeigt Facebook Ihre Anzeigen Personen, die sie am wahrscheinlichsten beachten werden.

Optimierung von Werbeanzeigen festlegen

Je nach der gewählten Einstellung wählt Facebook das optimale Gebot für Sie oder Sie wählen es selbst aus. Wenn Sie eine manuelle Auswahl treffen, schlägt Facebook dennoch ein Gebot vor, das auf dem Verhalten anderer Werbekunden basiert, sodass Sie eine besser informierte Entscheidung treffen können.

Nachdem Sie die Optionen für Ihre Anzeigengruppe ausgewählt haben, klicken Sie auf „Weiter“.

Anzeigenformate auf Facebook

Nachdem Sie jetzt Kampagne und Anzeigengruppe festgelegt haben, erstellen Sie die eigentlichen Werbeanzeigen. In diesem Abschnitt wählen Sie Formate, Medien, Texte und Links aus und erstellen eine oder mehrere Anzeigen.

Zunächst gibt Ihnen Facebook ein paar Formatoptionen für Werbeanzeigen:

Werbeanzeigenformat auswählen

Wenn Sie entschieden haben, wie Ihre Anzeige aussehen soll, laden Sie Ihre visuellen Elemente hoch und verfassen Sie eine anklickbare Anzeigenüberschrift. Für jedes Format liefert Facebook ein paar Designempfehlungen wie Bildgröße, Länge der Überschrift und mehr.

Früher hat Facebook Anzeigen abgelehnt, wenn mehr als 20 % eines Bildes aus Text bestanden. Facebook hat inzwischen zwar ein neues System, bevorzugt aber noch immer Bilder mit möglichst wenig Text. Werbeanzeigen mit größeren Textmengen werden dementsprechend weniger oder unter Umständen gar nicht ausgeliefert. Mit diesem Tool können Sie Ihre Bilder testen.

Nachdem Sie den Text für Ihre Anzeige eingegeben haben, können Sie sich eine Vorschau Ihrer Werbeanzeige für Desktop- oder Mobilgeräte ansehen. Wenn Sie mit Ihrem Ergebnis zufrieden sind, können Sie Ihre Anzeige in Auftrag geben.

Vorschau einer Werbeanzeige auf einem Mobilgerät

Die Performance von Facebook-Anzeigen messen

Nachdem Ihre Anzeigen veröffentlicht wurden, sollten Sie stets ein Auge auf ihre Performance haben. Diese können Sie ebenfalls im Werbeanzeigenmanager von Facebook einsehen. Wenn Sie Anzeigenkampagnen laufen haben, sehen Sie hier eine Übersicht über alle Ihre Kampagnen.

Oben zeigt das Dashboard eine Schätzung der täglichen Ausgaben für Werbeanzeigen. Das Dashboard ist in Spalten aufgeteilt, mit denen Sie einfach nach Ergebnissen, Reichweite oder ausgegebenem Betrag filtern können.

Es gibt viele Kennzahlen zu berücksichtigen, wenn man den Erfolg von Werbeanzeigen einschätzen möchte, wie etwa Reichweite, Impressionen, Klicks, Klickraten und mehr. Es gibt allerdings ein paar, auf die man dabei besonders achten sollte:

  • Aktionen: Im ersten Schritt zum Erstellen einer Werbeanzeige auf Facebook haben Sie das Ziel für die Kampagne ausgewählt. Behalten Sie dieses ursprüngliche Ziel immer Blick, wenn Sie den Erfolg einer Kampagne einordnen möchten.
  • Kosten pro Aktion: Sehen Sie dabei sich nicht nur die Anzahl der durchgeführten Aktionen an. Werfen Sie auch einen Blick darauf, wie viel jede Aktion kostet und vergleichen Sie das bei den verschiedenen Anzeigen in der Anzeigengruppe.
  • Häufigkeit: Die Häufigkeit sagt aus, wie oft jemand Ihre Anzeige gesehen hat. Die ideale Häufigkeit variiert, je nachdem, welche Art von Werbeanzeige Sie geschaltet haben. Wahrscheinlich möchten Sie, dass einzelne Personen einen beworbenen Inhalt nur einmal sehen. Es können aber mehrere Aufrufe einer Werbeanzeige für eine „Gefällt-Mir“-Angabe auf Ihrer Seite nötig sein, bis jemand tatsächlich aktiv wird. Wenn eine Ihrer Anzeigen eine sehr hohe Häufigkeit aber dabei eine schlechte Performance aufweist, dann sollten Sie sie aus dem Verkehr ziehen.

Falls Sie diese Daten exportieren möchten, können Sie das im Dropdown-Menü rechts über den Ergebnissen tun.

Zusammenfassung


In einem weiten Ozean von 1,28 Milliarden täglich aktiven Nutzern und 60 Millionen Unternehmen müssen Sie sich aus von der Masse absetzen können, wenn Sie auf Facebook effizient Marketing betreiben möchten.

Sie müssen hilfreich sein und Sie müssen durchdacht handeln. Um Facebook-Marketing meistern zu können, gilt es, die Inbound-Philosophie anwenden.

Zum Glück sind die Tools von Facebook auf Marketer ausgerichtet, die eine authentische Beziehung zu ihrer Zielgruppe aufbauen möchten. Mit der beeindruckenden Sammlung von Analytics-Tools, die Facebook bietet, können Sie Ihre Zielgruppe kennenlernen, ehe Sie Inhalte veröffentlichen. Mit der wachsenden Zahl an Multimedia-Content-Optionen, die Facebook bietet, können Sie neue kreative Wege beschreiten, und mit den Seitenstatistiken erhalten Sie einen Einblick, mit welchen Inhalten Ihre Besucher interagieren. So können Sie auch Ihre Werbung so segmentieren, dass Sie hilfreich ist und nicht aufdringlich.

Ihre Fans erlauben Ihnen, sie über Facebook anzusprechen. Mit den Tipps in dieser Anleitung sollten Sie alle Werkzeuge zur Hand haben, um diese Möglichkeit optimal zu nutzen.

Das komplette Kit für Ihre Social-Media-Strategie
Das komplette Kit für Ihre Social-Media-Strategie

Alles, was Sie brauchen, um Ihre Social-Media-Strategie zu entwickeln, Inhalte zu entwerfen und zu planen und die Performance Ihrer Bemühungen zu messen.

Jetzt herunterladen
Leitfaden für Social-Media-Krisenmanagement
Leitfaden für Social-Media-Krisenmanagement

Erfahren Sie, wie Sie sich auf Social-Media-Krisen und Fauxpas vorbereiten können, und wie Sie Ausnahmesituationen souverän meistern können.

Leitfaden herunterladen
Die Zukunft der Werbung auf Facebook
Die Zukunft der Werbung auf Facebook

So schneiden Sie Ihre Facebook-Werbeanzeigen effektiv auf eine bestimmte Zielgruppe zu, damit Ihre Inhalte auch von den richtigen Leuten gesehen werden.

Leitfaden herunterladen