Cobble Together HubSpot

FrankenSpot

So erstellen Sie eine Inbound-Marketing-Plattform ohne HubSpot

Das Team von HubSpot hat für die Inbound-Marketing-Methode Pionierarbeit geleistet und eine Software entwickelt, mit der Kunden effiziente, kanalübergreifende Marketing-Kampagnen erstellen können. HubSpot bietet eine All-in-one-Marketing-Plattform mit zahlreichen Funktionen an, sodass Ihnen mit nur einer Registrierung alle wichtigen Features zur Verfügung stehen und Sie zentral auf alle Daten zugreifen können. Der Support von HubSpot ist an 7 Tagen in der Woche verfügbar, und Sie können die Support-Mitarbeiter telefonisch erreichen oder um einen Rückruf bitten. Über die HubSpot Academy finden Sie zudem kostenlose, benutzerfreundliche Ressourcen zum Thema Inbound-Methodik und zur Software.

HubSpot ist jedoch nicht für jeden das Richtige.

Einige Marketer möchten keinen vollständigen Inbound-Marketing-Trichter einrichten – vielleicht möchten Sie eher über soziale Medien mehr mit ihrer Community interagieren, ohne sich über die Konvertierung ihrer Follower Gedanken zu machen. Diese Marketer möchten flexibel agieren können und sich die Tools, die sie benötigen, lieber selbst zusammenstellen. Andere Marketer, die lieber Geld als Zeit sparen möchten, wollen dementsprechend ausschließlich kostenlose oder kostengünstigere Tools verwenden. Sie verzichten darauf, Ihre Kontakte, Marketing-Kanäle und Analytics-Daten zu zentralisieren. Das können wir gut verstehen und wir möchten, dass Sie erfolgreich sind.

Unsere Lösung dafür heißt: FrankenSpot.

Wir haben versucht, herauszufinden, wie man HubSpot durch eine Kombination von WordPress, WordPress-Plugins und anderen Produkten nachbilden kann. Es ging uns dabei darum, Lösungen zu finden, deren Funktionen denen von HubSpot entsprechen, aber kostengünstiger sind. Nachstehend finden Sie verschiedene mögliche Produkte und Tools, die Sie verwenden können.

Disclaimer

Das benötigen Sie für FrankenSpot

Teil 1: So bilden Sie das Content Optimization System (COS) von HubSpot nach (einschließlich Website, Blogging, E-Mail, SEO, Formularen und CTAs)

Das Content Optimization System (COS) von HubSpot verknüpft Ihren Content mit Ihrer Sales-Pipeline, optimiert Ihre Inhalte für Suchmaschinen, macht sie mobilfähig und schneidet Ihre Website individuell auf unterschiedliche Besucher zu. Das COS kommt automatisch für sämtliche Seiten zum Einsatz, die Sie in HubSpot erstellen, ganz gleich, ob es sich um die „Über uns“-Seite, einen Blog-Beitrag oder eine Landing-Page handelt. Mit der Blogging-Software von HubSpot erreichen Sie ein besseres Suchmaschinen-Ranking und machen qualitativ hochwertigere Leads auf Ihr Angebot aufmerksam. Zudem umfasst HubSpot SEO-Empfehlungen und SEO-Optimierung sowie die konversionsorientierte Erstellung von Formularen und Calls-to-Action auf Ihrer gesamten Website.

Um das Content Optimization System von HubSpot nachzubilden, könnten Sie etwa die folgenden Tools miteinander kombinieren:

WordPress: ein Blogging- und Content-Management-System mit Tausenden von Plugins, Widgets und Designs.
Preis pro Monat: 0 €


WPtouch: umfasst verschiedene, für Mobilgeräte optimierte Designs, die mit großer Sorgfalt und Fokus auf Qualität, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit entworfen und entwickelt wurden. Zu WPtouch-Erweiterungen gehören Caching, reaktionsschnelle Bilder und mobiler Content.
Preis pro Monat: 5,75–29 $


WP MarketingSuite: ermöglicht die Erstellung von zielgerichtetem Content für Besucher. Dabei werden folgende Faktoren berücksichtigt: der aktuelle Standort der Besucher, wie sie auf Ihre Website gekommen sind, welche Geräte sie verwenden sowie benutzerdefinierte URL-Parameter.
Preis pro Monat: 4,00–16,50 $


Gravity Forms: Erstellen und gestalten Sie Formulare, verwenden Sie bedingungsabhängige Logik usw.
Preis pro Monat: 3,25–8,45 $



Shutterstock: Melden Sie sich bei einer Bilderarchiv-Website mit unbeschränktem Zugriff auf Bilder an, die Sie für Ihren Content oder auf Ihrer Website verwenden können.
Preis pro Monat: 29–159 $

MaxButtons: Mit der Pro-Version können Sie eigene Schaltflächen und Calls-to-Action direkt auf Ihrer Website erstellen und benutzerdefiniert anpassen.
Preis pro Monat: 0–2,40 $


Yoast WordPress SEO: Content-Analyse und -Optimierung, XML Sitemaps-Generator, Redirect-Manager, Integration mit Google Webmaster Tools.
Preis pro Monat: 0–5,75 $


Better WordPress Google XML Sitemaps: ein WordPress XML Sitemap-Plugin, das Google News Sitemap, Sitemap-Index und Multi-Sites unterstützt.
Preis pro Monat: 0 $


Broken Link Checker: ein kostenloses Wordpress-Plugin, mit dem Sie nicht funktionierende Links auf Ihrer Seite finden können, um sie daraufhin manuell zu aktualisieren.
Preis pro Monat: 0 $


Google Analytics: zeigt Ihnen das vollständige Kundenprofil über Werbeanzeigen und Videos, Websites und Social-Media-Tools, Tablets und Smartphones hinweg an.
Preis pro Monat: 0 $

Teil 2: So bilden Sie das Website-Hosting, die Geschwindigkeitsoptimierung und die Sicherheit von HubSpot nach.

Bei Unternehmen, die allein auf HubSpot setzen und HubSpot ihre Website anvertrauen, steigt die Anzahl der Besucher im Durchschnitt um 39 % und die Anzahl der Einsendungen von Kontaktinformationen über die Landing-Pages um 47 %. Damit erzielen diese Unternehmen ein 10–20 % besseres Ergebnis als ihre Konkurrenz.

Mit HubSpot schützen unsere Kunden ihre Website vor Schwachstellen und Angriffen. Ihr HubSpot-Account enthält ein Content Delivery Network (CDN) und den leistungsstarken Web Application Accelerator (WAA) von Akamai. Ihr Content wird so in schnellstmöglicher Zeit geladen (schneller als bei anderen Website-Plattformen), ganz egal, ob Sie gleich nebenan sind oder auf der anderen Seite der Welt.

Um diese Features nachzubilden, könnten Sie die folgenden Produkte, Plugins und Dienste miteinander kombinieren:

WPEngine: WordPress-Hosting mit täglichen Backups, Firewall, Malware Scare, Caching und CDN-Integration.
Preis pro Monat: 29–249 $


Wordfence: umfasst eine Firewall, Antivirenscans, Suche nach schädlichen URLs und Live-Traffic einschließlich Crawler. Mit Wordfence können Sie Ihre Haupt-, Design- und Plugin-Dateien überprüfen und reparieren.
Preis pro Monat: 0–8,25 $

Login Lockdown: Aufzeichnung von IP-Adresse und Zeitstempel bei jedem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch. Wird im selben IP-Bereich innerhalb eines kurzen Zeitraums mehr als eine festgelegte Anzahl an Versuchen festgestellt, wird die Anmeldefunktion für diesen IP-Bereich deaktiviert.
Preis pro Monat: 0 $


Akismet: Spam-Schutz für Blog-Kommentare.
Preis pro Monat: 5–50 $


RapidSSL: Schutz von Domains und Subdomains durch starke Verschlüsselung.
Preis pro Monat: 4,00–16,50 $

Teil 3: So können Sie Landing-Pages von HubSpot nachbilden

Landing-Pages dienen dazu, aus Besuchern Leads zu machen, aber wie gestaltet man diese Erfahrung persönlicher? Landing-Pages von HubSpot ermöglichen Ihnen, unterschiedliche Content-Segmente basierend auf den Interessen oder der Lifecycle-Phase Ihrer Besucher anzeigen zu lassen. Das Ergebnis? Mehr Konversionen und zufriedenere Besucher.

Um die Funktionen der Landing-Pages von HubSpot nachzubilden, könnten Sie folgende Angebote nutzen:

Unbounce: bietet eine Vorlagenbibliothek, einen Landing-Page-Designer, Formulare und Bestätigungsseiten sowie Benutzermanagement.
Preis pro Monat: 79–399 $

Teil 4: So bilden Sie die Social-Media-Inbox von HubSpot nach

Natürlich möchten Sie wissen, wie Kunden und Leads in den sozialen Medien über Ihr Unternehmen sprechen. Stellt sich nur die Frage, um wen es sich bei den einzelnen Benutzern handelt. Hier kommt die Social-Media-Inbox von HubSpot ins Spiel. Das Tool durchforstet Ihre Kontaktdatenbank, markiert Leads und Kunden zur besseren Übersichtlichkeit farblich, hilft Ihnen bei der Priorisierung von Interaktionen und führt im Endeffekt zu einem echten „Social-Media-ROI“. Kurz gesagt: Das Tool stellt Ihnen genau die Kontextinformationen zur Verfügung, die Sie benötigen, um unpersönlichen Gesprächen auf anonymer Ebene Lebewohl zu sagen.

Um die Social-Media-Inbox von HubSpot nachzubilden, könnten Sie folgende Angebote nutzen:

Social Report: eine All-in-one-Lösung für Social-Media-Management und Berichterstattung, mit der Sie all Ihre Accounts aus sozialen Netzwerken an zentraler Stelle verfolgen und auch verwalten können.
Preis pro Monat: 49–199 $

Teil 5: So bilden Sie das E-Mail-Tool von HubSpot nach

Häufig können Sie bei E-Mail-Anwendungen nur eine Liste hochladen und dann Mails an die Empfänger verschicken. Mit den integrierten Tools zur Lead-Generierung von HubSpot können Sie jedoch im Laufe der Zeit sogar neue Abonnenten gewinnen und Ihre Mailingliste um viele Kontakte erweitern. Und das Beste daran ist: Mithilfe von Personalisierungsoptionen und Marketing-Automatisierung können Sie sicherstellen, dass Ihre E-Mails immer zu den einzelnen Interessen jedes Empfängers passen.

Um das E-Mail-Tool von HubSpot nachzubilden, könnten Sie die folgenden Angebote miteinander kombinieren:

MailChimp: bietet E-Mail-Abonnentenprofile, Automatisierung und Personalisierung, Optimierung und Analytics.
Preis pro Monat: 0–199 $


MailChimp for WordPress: Integration von Mailchimp in Wordpress. Darüber hinaus bietet diese Lösung Formulare, Designs, Statistiken und mehr.
Preis pro Monat: 4,90 $

Teil 6: So bilden Sie das Kontakt- und Lead-Management von HubSpot nach

Verabschieden Sie sich von alleinstehenden Tools und Datenbanken. HubSpot vereint sämtliche Daten zu den einzelnen Berührungspunkten mit Ihren Leads an einem Ort – die perfekte Lösung für Sie und Ihr Vertriebsteam.

Um die Kontaktdatenbank und die Lead-Managementfunktionen von HubSpot nachzubilden, könnten Sie die folgenden Angebote nutzen:

HubSpot Marketing Free: Kostenloses Tool für Marketing-Automatisierung und Lead-Verfolgung, mit dem Sie weitere Informationen über die Besucher Ihrer Website sammeln können.
Preis pro Monat: 0 $

Teil 7: So bilden Sie die integrierten Analytics und Optimierungsmöglichkeiten von HubSpot nach

Die Verbesserung und Optimierung Ihres Marketings beginnt mit einem umfassenden Verständnis für Ihre Marketing-Daten. Mit HubSpot Marketing haben Sie Zugriff auf integrierte Kennzahlen, die Ihre Kontaktdatenbank, Marketinginhalte und Ihren Website-Traffic umfassen.

Um die integrierten Analytics von HubSpot nachzubilden, könnten Sie folgende Angebote nutzen:

Moz ProMoz bietet Berichterstattungsfunktionen und gibt einen Einblick in die Performance von Rankings, Traffic, Links, Social Media, Content und Brand-Marketing.
Preis pro Monat: 99 $ - 249 $

Teil 8: So bilden Sie die vernetzte Marketing-Automatisierung von HubSpot nach

Mit den miteinander verbundenen Tools von HubSpot können Sie Echtzeit-Marketingdaten nutzen, um jedem Kontakt in Ihrer Datenbank relevante und kontextbezogene Marketing-Erlebnisse zu bieten. Diese Marketing-Automatisierung konzentriert sich also nicht nur auf einen Teil, sondern auf Ihre gesamte Marketing-Strategie.

Es ist nicht möglich, die Art von Marketing-Automatisierung, die HubSpot anbietet, mittels der oben genannten Produkte und Plugins effektiv nachzubilden.

Die Kosten von FrankenSpot

Teil A: Der „Preis auf dem Etikett“

Wenn Sie sich für die kostengünstigsten Varianten der oben aufgeführten Angebote entscheiden und SSL sowie integrierte Analytics und Optimierung weglassen, können Sie Ihre monatlichen Kosten auf unter 200 $ reduzieren. Wenn Sie sich auf der anderen Seite für die Angebote im oberen Segment entscheiden, müssen Sie mit Kosten von über 1000 $ rechnen. Wenn Sie die mittlere Preisklasse wählen (durchschnittliche Kosten für jedes Produkt und Plugin), kommen Sie auf ca. 600 $ pro Monat.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir die High-End-Optionen hier bewusst nicht aufgeführt haben. Am oberen Ende der Produktskala für Social-Marketing-Management gibt es beispielsweise das Enterprise-Paket von Sprout Social für 249 $/Monat. Am oberen Ende der Produktskala für integrierte Analytics finden Sie Kissmetrics Pro für über 1000 $/Monat.

Teil B: Die tatsächlichen Kosten von FrankenSpot

Die Liste oben zeigt, wie viele Produkte, Dienstleistungen und Plugins Sie benötigen würden, um eine „HubSpot-ähnliche“ Auswahl an Werkzeugen zusammenzustellen. Was hierbei nicht deutlich wird, ist, dass mit jedem zusätzlichen Produkt auch der zeitliche Aufwand um ein Vielfaches steigt. In den folgenden Bereichen müssen Sie mit einem erheblichen zeitlichen Mehraufwand rechnen, wenn Sie sich selbst eine Inbound-Marketing-Plattform zusammenstellen möchten:

Support

Wenn Sie eine Frage oder ein Anliegen haben oder etwas nicht funktioniert, haben Sie keinen zentralen Ansprechpartner. Stattdessen müssen Sie sich durch viele verschiedene Websites, Telefonnummern, Support-Foren usw. wühlen. Einige dieser Produkte werden von Unternehmen angeboten, andere wiederum werden von individuellen Fachleuten oder Hobby-Programmierern verwaltet. Wenn etwas nicht funktioniert, gibt es unter Umständen niemanden, der Abhilfe schaffen kann.

Wartung

Sie müssen jedes einzelne Plugin selbst installieren und sicherstellen, dass WordPress sowie alle Plugins auf dem neuesten Stand sind. Die Aktualisierung von WordPress-Plugins ist zwar recht einfach, Sie haben aber wahrscheinlich noch jede Menge anderer Produkte installiert, bei denen Sie sich um Updates kümmern müssen. Wird ein Update veröffentlicht, fällt womöglich auch noch ein gewisser Lernaufwand an.

 

Integration

Wir haben die obige Liste mit großer Sorgfalt zusammengestellt. Sie sollten jedoch in jedem Bereiche selber Recherchen durchführen, um sicherzustellen, dass ein Plugin mit anderen installierten Plugins kompatibel ist. WordPress-Plugins können sich mitunter gegenseitig stören und sind auch nicht immer mit neuen CMS-Versionen kompatibel. Selbst wenn heute alles gut zusammen funktioniert, ist nicht gesagt, dass dies morgen auch noch der Fall ist. Mit einem weiteren Plugin – Better Plugin Compatibility Control – können Sie die Kompatibilität Ihrer Plugins mit der aktuellen WordPress-Version überwachen. Sie müssen bestimmte Felder in einem Tool möglicherweise Feldern in einem anderen Tool zuordnen und Code (z. B. für Tracking) installieren, damit die verschiedenen Produkte miteinander kommunizieren können.

 

Fehlerbehebung

Wenn ein Plugin nicht mehr funktioniert, müssen Sie herausfinden, ob Sie selbst für den Fehler verantwortlich sind, ob es an einem Fehler im Plugin liegt oder ob der Fehler auf einen Konflikt zwischen zwei Plugins zurückzuführen ist. Möglicherweise müssen Sie Plugin-Entwicklern Administratorzugriff auf Ihre Website geben, um das Problem beheben zu lassen. Wenn Sie sich mit PHP, JavaScript und/oder CSS auskennen, können Sie vielleicht selbst einen Beitrag zur Weiterentwicklung von WordPress leisten, indem Sie die bei Ihnen aufgetretenen Fehler beheben.

Beheben langer Ladezeiten durch Überfrachtung

Eine Vielzahl von Plugins und Designoptionen kann dazu führen, dass WordPress-Websites nur sehr langsam geladen werden. Es kann sein, dass die Daten eines Plugins die Ladezeit von WordPress beeinträchtigen, manchmal ist veralteter Plugin-Code für das langsame Laden einer Website verantwortlich, und es kann vorkommen, dass Sie einfach zu viele Plugins installiert haben, die von WordPress nicht mehr verarbeitet werden können. Sie können Ihre Website testen, um die Ursache für die Verlangsamung zu finden und/oder zusätzliche Plugins installieren, mit denen andere Plugins schneller arbeiten.

Styling

Um für einen einheitlichen Auftritt Ihrer Marke und ein zusammenhängendes Kundenerlebnis zu sorgen, müssen Sie Ihre Brand-Richtlinien manuell in verschiedenen Tools einrichten. Der Styling-Ansatz kann sich von Produkt zu Produkt unterscheiden, sodass es passieren kann, dass eine vollständige Konsistenz zwischen E-Mail, Landing-Pages, Blogs, Webseiten usw. nicht möglich ist.

Aggregation und Wiederholung

Da diese Tools eigentlich nicht für eine nahtlose Zusammenarbeit entworfen wurden, müssen Sie wahrscheinlich Daten und Kennzahlen von Hand für alle Produkte und Plugins zusammentragen. Darüber hinaus kann es sich als schwierig erweisen, Aufgaben über mehrere Tools hinweg zu automatisieren und/oder mithilfe der Daten aus einem Produkt die Funktion eines anderen Produkts zu unterstützen. Wahrscheinlich müssen Sie hier Alternativlösungen oder manuelle Workflows erstellen, damit die Informationen aus verschiedenen Systemen weitergegeben werden können.

Veralterung

Da es sich bei vielen Plugins um Nebenprojekte talentierter Entwickler handelt, kommt es häufig vor, dass Entwickler ihre Prioritäten ändern und die Arbeit an dem Plugin einstellen. Wenn neue WordPress-Versionen veröffentlicht werden, veralten diese inaktiven Plugins, werden fehleranfällig und haben keine Funktion mehr.

Redundanz

Die meisten Plugins wurden nicht mit der Absicht entwickelt, zusätzlich zu anderen Plugins eingesetzt zu werden. Daher werden sich viele Funktionen mit anderen Plugins überschneiden. Beispielsweise bieten Mailchimp und Unbounce verschiedene Tools zur Lead-Pflege an. Sie sollten diese sich überschneidenden Funktionen miteinander vergleichen, sicherstellen, dass Ihre Daten von dem gewünschten Plugin verarbeitet werden und Ihr Team anweisen, welche Funktionen bei jedem Produkt verwendet bzw. nicht verwendet werden sollen.

Account-Management und Abrechnung

Für viele dieser Tools benötigen Sie separate Anmeldedaten. Bei kostenpflichtigen Produkten müssen Sie Abrechnungs- und Zahlungsregelungen festlegen und überwachen.

Schulung

Ihr Team und Sie sind ganz auf sich allein gestellt, wenn es darum geht, den Umgang mit den verschiedenen Tools zu erlernen. Es gibt gute kostenfreie und kostenpflichtige Onlinekurse, die Ihnen dabei helfen, sich das notwendige Wissen für WordPress anzueignen. Das Unterrichts- und Wissensniveau für die anderen Produkte und Plugins variiert jedoch. Möglicherweise müssen Sie unternehmensinterne Anleitungen erstellen, damit die Mitglieder Ihres Teams die verschiedenen Tools kennen und verwenden können, denn Elemente wie Benutzeroberfläche und Terminologie werden sich von Tool zu Tool unterscheiden.

 

Bewertung und Entscheidungsfindung

Im WordPress Plugin Directory können nahezu 40.000 Plugins heruntergeladen werden. Auf so viele Tools zugreifen zu können, ist ein Segen, kann jedoch auch etwas überfordern. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Tools. Einige dieser Tools sind durchaus hochwertig, während andere zum Ausfall Ihrer Website führen können. Einige funktionieren einwandfrei zusammen, andere werden sich gegenseitig stören. Sie sollten bereit sein, viel Zeit in die Recherche und Bewertung verschiedener Plugins zu investieren und (abhängig von Ihrem Unternehmen) in Ihrem Team bei jeder Entscheidung einen Konsens zu erzielen.

Wie ist dieser Ansatz im Vergleich mit HubSpot zu bewerten?

Ganz gleich, ob Sie es sich zum Ziel gesetzt haben, neue Website-Besucher zu erreichen oder Neukunden zu gewinnen – HubSpot kümmert sich um alle Aktivitäten in Ihrer Marketing-Pipeline. Das Endergebnis? Weniger Aufwand, mehr Kontrolle und eine Inbound-Marketing-Strategie, die auch wirklich funktioniert.

New Call-to-action
Disclaimer

  • Wir haben bei unserer Recherche der hier aufgeführten Tools nicht sämtliche Funktionen miteinander verglichen. Einige dieser Tools bieten möglicherweise zusätzliche Funktionen, die Sie bei HubSpot nicht finden werden. Im Umkehrschluss wird es allerdings auch nicht immer möglich sein, die einzelnen Features von HubSpot als All-in-one-Lösung für den gesamten Marketingtrichter mit diesen Tools nachzubilden.
  • Wir haben diese Plugins und Produkte nicht alle zusammen getestet. Diese Auflistung stellt keine Empfehlung dar. Wir können keinen Support bei der Zusammenstellung oder Inbetriebnahme der Tools bieten.
  • Preise und Funktionsbeschreibungen datieren vom Juli 2017, es kann jedoch jederzeit zu Änderungen im Funktionsumfang und/oder den verfügbaren Preisoptionen kommen. Zudem ist es möglich, dass einige Produkte eingestellt und neue Produkte veröffentlicht werden.
  • Preisangaben wurden der Einheitlichkeit halber in USD ($) belassen, da für den Großteil der hier aufgeführten Produkte nur Preise in US-Dollar verfügbar sind. Gelegentlich wurden die Angaben für die Preise pro Monat gerundet, da viele der vorgestellten Produkte nur im Rahmen einer Jahreslizenz erworben werden können.
  • Beachten Sie bitte auch, dass die meisten dieser Produkte nicht in anderen Sprachen als Englisch verfügbar sind.